Verdacht auf Insiderhandel: Durchsuchung in der Deutschen Börse dauert an

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Hauptsitz der Deutsche Börse in Eschborn bei Frankfurt

von Annina Reimann

Die Hausdurchsuchung in der Deutschen Börse dauert mehreren Insidern zufolge anders als bislang bekannt weiter an.

Die Ermittler haben ihre Durchsuchung am Mittwoch um 10 Uhr in Eschborn bei Frankfurt begonnen und nun ihr Quartier am Hauptsitz der Börse aufgeschlagen. Die von ihnen benötigten Unterlagen sondieren sie direkt vor Ort. Sie geben Suchworte in Computer ein und suchen nach weiteren Beweismitteln, um ihren Verdacht auf Insiderhandel gegen Vorstandschef Carsten Kengeter zu erhärten.

Nach Dienstschluss wird der Raum der Ermittler in der Börse mit einer Siegelmarke versiegelt, damit kein Unbefugter den Raum betreten kann. Die Ermittler arbeiten offenbar deswegen vor Ort, statt Unterlagen mitzunehmen, weil es um „die Sensibilität von Geschäftsunterlagen“ gehe, die sich nicht immer klar von Beweismitteln trennen ließen, sagte eine mit der Sache vertraute Person der WirtschaftsWoche. Beteiligt sind mehrere Ermittler. Die Deutsche Börse bestätigte, sie habe der Staatsanwaltschaft Platz zum Arbeiten angeboten, dies sei angenommen worden.

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