Vergütungsreport: Hedgefonds mit höheren Boni bei gesunkener Rendite

Vergütungsreport: Hedgefonds mit höheren Boni bei gesunkener Rendite

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Für Hedgefondsmanager John Paulson lief es im vergangenen Jahr nicht so gut.

Einige Hedgefonds wie der von John Paulson haben im vergangenen Jahr ein dickes Minus eingefahren. Den Gehältern hat das offenbar nicht geschadet.

Dass Hedgefondsmanager nicht schlecht verdienen, verwundert wohl die wenigsten. Daran kann auch die schlechtere Performance vieler Fonds nichts ändern. Laut diesjährigem Vergütungsreport haben sich sowohl das Basisgehalt als auch die Boni bei Hedgefonds erhöht. Im Schnitt wurde in der Branche ein Jahresgehalt von 368.000 Dollar verdient, insgesamt stiegen die Gehälter um zwölf Prozent.

Dabei handelt es sich wohlbemerkt um das Durchschnittsgehalt. Berücksichtigt werden also nicht nur die Vergütungen für Fondsmanager und Investorengurus, sondern auch für Assistenten oder niedrigere Angestellte.

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Besonders auffällig ist, dass die Boni mit 16 Prozent am stärksten geklettert sind - obwohl die Fonds laut Daten von Bloomberg im Schnitt gerade mal eine Rendite von zwei Prozent erreicht haben. Allerdings gibt es auch große Unterschiede.

Während über den Hedgefonds des einstigen Gurus John Paulson bereits im Dezember bekannt wurde, dass er ein kräftiges Minus von 27 Prozent hinnehmen müsse, lief es für seinen Konkurrenten Bill Ackman bestens. Der aggressive Hedgefondslenker machte mehr als 40 Prozent Plus und war damit der erfolgreichste Fondsmanager.

David Kochanek, Herausgeber des Vergütungsreports, bemerkt deshalb auch, dass die Leistung des Fonds immer weniger Einfluss auf die Boni hat, die gezahlt werden. Während sich die Manager selber immer noch gut bezahlen, kommt für ihre Kunden in einigen Fällen nicht mehr so viel dabei heraus. Der Report basiert auf Vergütungsdaten, die von hunderten Portfoliomanagern und Angestellten der Branche zwischen Oktober und November des vergangenen Jahres eingesammelt wurden.

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Die Bedeutung von Geld im Umfeld der Fonds machte vor einigen Tagen ein tragisches Unglück deutlich: am Montag wurde der Gründer des US-Hedgefonds Wainscott Capital Partners tot in seiner New Yorker Wohnung gefunden. Mehrere Medien berichteten, der Sohn des 70-Jährigen werde verdächtigt, auch die Polizei bestätigte die Fahndung. In einem vorhergehenden Streit soll laut "New York Post" das Taschengeld des 30-Jährigen Thema gewesen sein. Demnach wollte der Fondsgründer seinem Sohn den Unterhalt um 200 Dollar kürzen.

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