Virtuelle Währung: Bitcoins als Geldanlage?

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Virtuelle Währung: Pro und Contra Bitcoins

Bitcoins als Geldanlage?

Wer verdient an Bitcoins?

Immer mehr Investoren setzen auf Bitcoins, darunter bekannte US-Risikokapitalgeber wie Marc Andreessen und Ben Horowitz, die zum Beispiel Facebook finanzierten. Sie stecken ihr Geld in junge Firmen, die Tauschbörsen und andere Dienste rund um das virtuelle Geld anbieten. Die beiden US-Investoren Tyler und Cameron Winklevoss, die durch den Streit um die Erfindung von Facebook bekannt wurden, haben hohe Bitcoin-Bestände angehäuft.

Sollten Unternehmen Bitcoins als Zahlungsmittel akzeptieren?

Zurzeit akzeptieren vor allem Szenekneipen oder kleinere Internet-Händler Bitcoins. Für sie steht das Image, modern und cool zu sein, im Vordergrund. Wer die Währung in seiner Kneipe oder dem Online-Shop annimmt, muss die in Bitcoin notierten Preise aber permanent an den schwankenden Wechselkurs anpassen. Dabei helfen Anbieter wie der von 12.000 Unternehmen genutzte Zahlungsdienstleister Bitpay. Nach Ansicht von Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer eignen sich Bitcoins aber nicht als Massenwährung, weil kein Geschäft bereit sei, dauernd die Preise zu ändern.

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Cyberwährung Bitcoin: Anlagealternative oder Zockereldorado?

Warum schwankt der Kurs so?

Das steigende Interesse von Investoren und Anlegern trifft auf ein begrenztes Angebot, weil die Bitcoin-Geldmenge limitiert ist und es Zeit braucht, neue Münzen zu schöpfen. Zuletzt war vor allem die Nachfrage aus China enorm, die dortige Bitcoin-Börse ist inzwischen zum weltweit größten Handelsplatz für die Cyberwährung geworden. Grund war die Akzeptanz von Bitcoin durch eine Tochter von Baidu, dem chinesischen Pendant zu Google. Auch bleiben vielen Chinesen wegen galoppierender Immobilienpreise und betrügerischer Aktienmärkte wenig Möglichkeiten, ihr Geld anzulegen.

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Wie sicher sind Bitcoins?

Wer Geld von der Bank nimmt und in Bitcoins tauscht, sollte sich im Klaren sein, dass Guthaben in Cyberwährung keinen Einlagenschutz genießen. Sie gelten als Sondervermögen wie Gold und Aktien, daher greift der gesetzliche Schutz für Spareinlagen nicht. Und die freiwillige Einlagensicherung der privaten Banken gilt nur für Guthaben in EU-Währungen. Wegen ihrer steigenden Popularität geraten Bitcoins aber auch in den Fokus der Finanzaufseher. Sie wollen den Umgang mit der Privatwährung sicherer machen und weiten deshalb die Kontrolle über die Wechselstuben und Anbieter aus.

Taugen sie als Geldanlage?

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Nein, die Internet-Währung ist nichts für schwache Nerven und schon gar keine sichere Altersvorsorge. Kritiker bezeichnen Bitcoins gar als „Schneeballsystem“, selbst die Europäische Zentralbank ging dem Vorwurf in einer Studie nach. Die Autoren wollten sich nicht festlegen, bezeichneten Bitcoins aber als „hochriskantes System“. Risikofreudige Anleger können allerdings einen kleinen Teil ihres Geldes in Bitcoins investieren, um von Kurssprüngen zu profitieren, oder mit Zertifikaten auf fallende Kurse wetten.

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