Vor EU-Gipfel: Gold und Kupfer wenig gefragt

Vor EU-Gipfel: Gold und Kupfer wenig gefragt

, aktualisiert 08. Dezember 2011, 13:17 Uhr
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Der Goldpreis bleibt nahezu konstant.

Quelle:Handelsblatt Online

Alles wartet auf den EU-Gipfel. Bei Rohstoffen sind die Anleger im Moment zurückhaltend. Die Preise für Gold und Kupfer treten auf der Stelle. In welche Richtung sich die Preise entwickeln hängt auch vom EU-Gipfel ab.

FrankfurtVor dem EU-Gipfel haben sich die Anleger am Rohstoffmarkt zurück gehalten. Die Preise für Gold gaben 0,3 Prozent auf 1.735 Dollar je Feinunze nach, während der Kupferpreis 0,3 Prozent auf 7.845 Dollar je Tonne anzog. „Es gibt vorsichtigen Optimismus am Markt. Drastische Maßnahmen wie die Änderungen der EU-Verträge und eine bessere Kontrolle der Haushalte wären schon hilfreich“, erklärte ein Analyst. Sollte der Markt davon überzeugt werden, dass die Krise unter Kontrolle ist, würde das zu steigenden Rohstoffpreisen führen. Anderenfalls könnte es rasch mit den Preisen wieder stärker nach unten gehen. Dies gilt vor allem für Kupfer, das in diesem Jahr wegen der schwächeren Konjunkturaussichten seit dem Hoch von 10.190 Dollar im Februar schon 23 Prozent verloren hat.

Der Goldpreis wird dagegen von der Funktion des Edelmetalls als sicherer Hafen in Krisenzeiten unterstützt. Zuletzt hatte Gold etwas an Nimbus verloren und war häufig wie auch andere Rohstoffe als risikoreiches Investment gehandelt worden. Auf Jahressicht hat Gold allerdings gewonnen: Ende 2010 kostete eine Feinunze lediglich rund 1.400 Dollar.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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