Zertifikattipp: Kupfer und Aluminium: Auf fallende Preise wetten

Zertifikattipp: Kupfer und Aluminium: Auf fallende Preise wetten

Warum die WirtschaftsWoche Zertifikate auf Kupfer und Aluminium empfiehlt.

In der Rohstoffbranche liegen die Nerven blank. Kupfer ist in den vergangenen zwei Monaten um rund 15 Prozent gesunken. Das Industriemetall wird als Rohstoff in zahlreichen Branchen verwendet (Elektro, Bau, Auto, Energiewirtschaft) und reagiert sensibel auf Wirtschaftsschwankungen. Eine weitere Abkühlung der Weltkonjunktur, ausgelöst von zuletzt schwachen Daten aus China und einer Verschärfung der Schuldenkrise, könnte den Preis von derzeit rund 7400 Dollar je Tonne durchaus unter 7000 Dollar drücken.

Banken trommeln dennoch für steigende Kupferpreise. Rohstoffanalysten verweisen auf niedrige Lagerbestände und auf einen kommenden börsennotierten Kupfer-Investmentfonds (ETF), der mit echtem Metall hinterlegt werden soll. Den Fonds will ausgerechnet die US-Bank JP Morgan herausgeben, deren Eigenhandelsabteilung in den vergangenen Wochen überraschende Milliardenverluste machte. Zudem setzt die Bank auf ungebremstes Wachstum in Asien. Wer daran zweifelt und auch in Europa Konjunkturrisiken sieht, kann auf rückläufige Kupferpreise wetten.

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Preisschmelze für Industriemetalle
Hebelzertifikate für Preisrückgänge bei Kupfer (aktuell 7430 Dollar je Tonne) und Aluminium (aktuell 1999 Dollar je Tonne)
Kupfer-ShortAluminium-Short
Kurs (Euro)22,157,30
Stoppkurs (Euro)17,705,84
FunktionWandelt Preisrückgang bei Kupfer in dreifache Kursgewinne um; keine feste Laufzeitgrenze; Achtung, hohes Risiko: Wenn Kupfer über Totalverlustschwelle (aktuell 10 111 Dollar) steigt, geht Einsatz verlorenWandelt Preisrückgang bei Aluminium in zweifache Kursgewinne um; keine feste Laufzeitgrenze; Achtung, hohes Risiko: Wenn Aluminium über Totalverlustschwelle (aktuell 2862 Dollar) steigt, geht Einsatz verloren
Emittentin (Ausfallprämie)DZ Bank (1,4 Prozent = relativ geringes Ausfallrisiko)DZ Bank (1,4 Prozent = relativ geringes
Ausfallrisiko)
ISIN

DE000DZ3AB18

DE000DZ2ZCH9

Chance/Risiko (max. 10)10/910/9
Quelle: Thomson Reuters

Eine Alternative ist eine Baisse-Spekulation auf Aluminium. Im ersten Quartal brachen die Gewinne großer Aluproduzenten wie der russischen Rusal oder der amerikanischen Alcoa ein. „Die weltweite Nachfrage nach dem Metall kühlt ab“, warnt Rusal-Chef Oleg Deripaska. Alcoa ist nun zwar dabei, die Produktion zu drosseln; doch schon während des vergangenen Preisbooms hatten viele Hersteller mit hohen Kapazitäten zu kämpfen. Damit dürfte es Monate dauern, bis sich die Alupreise stabilisieren.

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