Zertifikattipp: Nahrungsmittelhersteller: Europa von seiner appetitlichen Seite

Zertifikattipp: Nahrungsmittelhersteller: Europa von seiner appetitlichen Seite

Aktien von Nahrungsmittelherstellern sind auf Rekordkurs. Zwar sind die Papiere keine Billigware, bieten aber gute Wachstumsaussichten.

Wer 2007 vor Ausbruch der Finanzkrise europäische Aktien gekauft hat, steht heute im Durchschnitt 25 Prozent im Minus. Doch obwohl Europa schwer unter den Schuldenproblemen maroder Volkswirtschaften leidet, ist eine Branche auf Rekordkurs: die Aktien der Nahrungsmittel- und Getränkekonzerne, die im Stoxx Food & Beverage verrechnet sind. Sie haben seit 2007 sogar 25 Prozent gewonnen und starten gerade eine neue Aufwärtsphase.

Beflügelt wird die Nahrungskurve von den Top-Werten der Branche. Marktführer Nestlé (30 Prozent Indexgewicht), der gerade sein Engagement beim saarländischen Pizzabäcker Wagner ausbaut, will wegen seines guten Geschäftsverlaufs die Dividende weiter erhöhen. Die britisch-niederländische Unilever (19 Prozent Indexgewicht) dürfte mit ihrem starken Geschäft in Schwellenländern – sie machen 54 Prozent vom Gesamtumsatz aus – eine Stagnation in Europa ausgleichen. Anheuser-Busch Inbev (neun Prozent) holt die Hälfte seiner Gewinne im Wachstumsmarkt Brasilien. Danone (sieben Prozent) musste zwar im vergangenen Jahr Rückschläge bei wichtigen Joghurtmarken hinnehmen, dürfte aber vor allem wegen der Erholung im Russlandgeschäft 2012 wieder besser abschneiden.

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Anlagepapiere auf Aktien europäischer Nahrungsmittel- und Getränkehersteller (Stoxx Europe Food & Beverage)
ETF für DauerinvestorenLongzertifikat für Spekulanten
Kurs/Stoppkurs (Euro)63,29/53,851,56/1,24
FunktionLäuft wie die Performance-Version des Stoxx-Food-Index (inklusive Dividenden, aktuell 633 Punkte); Wert eines Fondsanteil gleich 1/10 des Index; keine LaufzeitbegrenzungSteigt und fällt 2,5-mal so stark wie die Kursversion des Stoxx-Food-Index (ohne Dividenden, aktuell 387 Punkte); Laufzeit unbegrenzt, solange Totalverlustschwelle (aktuell 243 Punkte) nicht berührt oder unterschritten wird
Kauf-Verkaufs-Spanne (Prozent)0,150,65
Herausgebende BankDeutsche Bank; ETFs bieten als Sondervermögen mehr Sicherheit als ZertifikateCommerzbank (Ausfallprämie 1,8 Prozent, mittlerer Wert)
ISINLU0292105359DE000CM17K19
Chance/Risiko5/49/8

Die Aktien der großen Nahrungsmittelhersteller sind keine Billigware, die Gewinnbewertung (Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der für 2012 erwarteten Gewinne) liegt im Durchschnitt bei 16. Dafür bieten sie gute Wachstumsaussichten und einen stabilen Geschäftsverlauf. Wer für Jahre investieren will, ist mit einem Indexfonds (ETF) gut beraten. Für Spekulanten sind Longzertifikate reizvoller.

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