
Chinas führender Broker Citic hat bei seinem Börsengang (IPO) in Hongkong kräftig Federn gelassen. Die Papiere notierten am Donnerstag in einem freundlichem Umfeld mehr als zehn Prozent niedriger.
Die bereits in Shanghai gelistete Citic wagt sich an die Hongkonger Börse, obwohl wegen der weltweitweiten Börsentalfahrt auch in China viele Erstnotierungen abgeblasen wurden. Die enttäuschende Resonanz auf den 1,7 Milliarden Dollar schweren Börsengang dürfte auch die Hoffnungen weiterer Aspiranten auf einen fulminanten Start auf dem seit zwei Jahren begehrtesten IPO-Parkett dämpfen.
Die chinesische Finanzbranche wollte in den kommenden Monaten bei Börsengängen rund 35 Milliarden Dollar einsammeln. Die große Nervosität an den Märkten könnte diese Pläne jedoch vereiteln.




















