Kommentare zu: Hilfe, es gibt wieder Hoffnung

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7 Kommentare
  • 16.06.2009, 12:10 UhrAnonymer Benutzer: AJ

    Es ist schon irritierend zu beobachten wie bei DAX-Ständen von 5000+ dem Anleger auf breiter Front zum Einstieg in Aktien geraten wird. Wer wirklich Geld verdienen wollte, ist bei einem Dax-Stand von unter 4000 eingstiegen und hat seine Schäfchen schon ins Trockene gebracht. Auf dem jetzigen Niveau sind günstige Day-Trades zu machen, mittel- und langfristige investitionen aber nicht vorzunehmen, da sich die börse in den nächsten Tagen und Wochen eine Richtung suchen wird.

  • 16.06.2009, 13:00 UhrAnonymer Benutzer: JF

    So ein Rummel, eine "hype", wuerde wohl auch nur begrenzte Zeit
    dauern. Und sich die bekannten Ergebnisse und Konsequenzen
    abermals ergeben wuerden. U.a. auch weil der Firmenwert, an der
    eigentlich Substanz von Firmen und der Aussichten (Konjunktur,
    usw.) dabei nicht unbedingt gewinnen wuerden.
    betroffen waeren sicherlich abermals Anleger aus der zweiten
    Reihe, Leute die sich mehr dem Wunschdenken als ein wenig
    Datenrecherche wie auch den Versprechen der diversen
    Anlageberater verschreiben. Und dann wiederum mit zornigem
    Gesicht als die Dummen dastehen.
    Was mich in juengerer Zeit ziemlich beeindruckt hat waren
    die geschlossenen bueros diverser Finanzfirmen sowohl in den
    USA wie etwa auch Dublin und London. Da gibt es schon mal
    halb oder ganz leere buerogebauede die vor nicht allzu langer
    Zeit Adresse einer solchen Firma waren. Weg. "The number
    you have dialled is not in service."
    Wo die alle hingekommen sind, was daraus wurde? Keine
    Ahnung. Und dies duerfte sicherlich dann noch mal mehr
    werden.

  • 16.06.2009, 22:37 UhrAnonymer Benutzer: balatonitom

    nicht mal day trades gehen so psitiv auf wies manchmal aussieht....

  • 17.06.2009, 16:15 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Sorry Leute, außer Aktien ist tatsächlich momentan nichts mehr zum Spekulieren übrig. Daher wird der DAX bei 7000 im Dezember stehen...

  • 17.06.2009, 20:39 UhrAnonymer Benutzer: nur tote fische

    schwimmen mit dem Strom, habe ich in einem anderen Kontext gelesen...
    wenn das auch für die börse gilt, wo doch Ströme das alles Entscheidende sind, dann sollte man jetzt besser aufpassen,
    wenn die Masse anfängt los-zu-stampeden
    Warren buffet und andere Große entscheiden jedenfalls oft gegen den Trend und lagen damit häufig richtig - wie sonst wären sie recih geworden?

  • 18.06.2009, 03:35 UhrAnonymer Benutzer: laotse

    Seit 01.01.2009 gelten für den langfristig orientierten privaten deutschen Kleinanleger neben verdoppelter Dividendensteuer zusätzlich die Kursgewinnsteuer in Abgeltungsform. Da ist für "Hoffnung" zu wenig Platz geblieben. Stattdessen wird die (ohne "Hoffnung" arbeitende) schnelle Spekulation mit hire and fire über die Pauschalisierung begünstigt. Also in D jetzt immer bei der Alarmglocke schlafen, Null Solidarität bei Schwierigkeiten zeigen und mit andauernden Deinvestitionen nationaler Kleinanleger rechnen.

  • 18.06.2009, 15:23 UhrAnonymer Benutzer: AJ

    @laotse
    Durch die Abgeltungssteuer sind die letzten langfristig denkenden Anleger verprellt worden. Die zarte Pflanze der Aktienkultur in Deutschland wurde nach dem "Neue-Markt-Desater" und der "Volksaktie" der letzte Tritt versetzt. Mein Anlagehorizont bei Aktien hat sich auf 6 Stunden bis 6 Monate reduziert. Aber auch das funktioniert! Es ärgert mich nur, weil ich das ethisch nicht gut heiße.

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