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Britische Großbank: Barclays verkauft iShares-Sparte

Quelle: Handelsblatt Online

Kurz vor dem Osterwochenende ging noch ein ganz dicker Deal über die Bühne: Die britische Großbank Barclays hat die Fonds-Handelsplattform iShares für umgerechnet 3,1 Milliarden Euro an den Finanzinvestor CVC Partners verkauft. Damit könnte das Geldhaus schaffen, weiter keine Staatshilfe in Anspruch nehmen zu müssen.

Die Sonne kommt durch: Barclays verkauft seine Handelsplattform iShares. Quelle: dpa Quelle: handelsblatt.com
Die Sonne kommt durch: Barclays verkauft seine Handelsplattform iShares. Quelle: dpa Quelle: handelsblatt.com

HB LONDON. Zur Finanzierung der Übernahmen gibt die Londoner Bank dem Käufer einen Kredit von 3,1 Mrd. Dollar. Insgesamt rechnet Barclays durch den Verkauf von iShares mit einen Gewinn von 2,2 Mrd. Dollar. Die Börse in London reagierte auf des Geschäft mit einem Kursplus von 12,42 Prozent auf 177,375 Pence.

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Barclays hatte Mitte März angekündigt, iShares verkaufen zu wollen. Mit dem Erlös will die britische Bank, die anders als viele Konkurrenten bisher noch keine Regierungshilfen angenommen hat, ihre angeschlagene Kapitalbasis stärken. Andere Großbanken wie die Royal Bank of Scotland (RBS) oder Lloyds Banking Group nehmen an dem Versicherungsprogramm der britischen Regierung teil und mussten dafür der Regierung Anteile an den Banken abgeben.

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