Bei 6200 gelingt dem Dax eine Stabilisierung. Sie kann die Notierungen bis in den Juni hinein steigen lassen. ...
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49 KommentareDas Argument mit dem unerschwinglichen Gold verstehe ich nicht ganz. Anstatt 500 EUR in 3 Goldanteile zu investieren, wird man eben 500 EUR in 2 Goldanteile investieren. Wenn die Kurssteigerung sich fortsetzt, macht das letztendlich überhaupt keinen Unterschied. Habe ich irgend etwas übersehen? Oder hat da jemand wiederin Silber investiert? ;-)
Was sind "Goldanteile"? Redest Du von irgendwelchen Zertifikaten? Da wünsche ich Dir dann viel Glück, daß die entsprechenden banken auch das Edelmetall liefern können.
Jeder halbwegs intelligente Mensch kauft physisches Gold oder Silber und da ist es eben sinnvoller ein paar Unzen Silber zu kaufen als eine halbe oder viertel Unze Gold, die man nur schwer wieder los wird und dazu noch einen riesen Aufschlag kostet.
Mal ganz davon abgesehen, daß Silber bald knapper als Gold sein wird und stark von der industrie nachgefragt wird.
in seinem buch "investmentpunk" schreibt Gerald Hörhan,daß er um in Finanzdingen erfolgreich zu sein stets das Gegenteil von dem tut,was in der Wirtschartspresse empfohlen wird.Denn wenn man das tut was alle tun,kann man keinen Gewinn machen.
Tja,wem soll man blos glauben?
Du liest bücher von diesem Proleten-Ösi?
Was tun denn alle? Edelmetalle kaufen oder doch zu 90% in Anleihen, Festgeld und Sparbuch investieren?
Wenn Du mal besonders hip und punkig sein willst, dann kauf Dir doch n paar Junk-bonds. Das macht dann außer Dir keiner mehr.
@HighwayToHell: ja, unter "Anteilen" verstehe ich "irgend was, was für Gold steht". Der "normale" investor unterscheidet da nicht, und so auch der "Goldkurs". Natürlich glaube ich nicht im Geringsten daran, dass die Zertifikate etc. wirklich gedeckt sind. Solange die Goldblase wächst, wird sich auch keiner die Frage stellen (wollen). Wenn die blase anfängt zu implodieren wird es schon ganz anders aussehen (die Shortseller werden die Frage auf grosse Schilder pinseln und am Markt aushängen). ich glaube übrigens, dass das geschieht, bevor die "Silberblase" so richtig in Gang kommt.
Und ab welchen Kursen genau sprichst Du von einer blase? ist das so ein Gefühl von Dir? interessant ist in diesem Zusammenhang, daß eine Unze Gold 28.000 Euro kosten würde, wenn man das weltweit gedruckte Geld im Verhältnis zum Goldbestand betrachtet.
beim Silber ist JP Morgan mit ein paar hundert Milliarden UNZEN short im Markt seit sie bear Stearns übernommen haben. Deren Manipulationen am Silbermarkt ist der einzige Grund, weswegen ein Metall, das seit Jahren mehr nachgefragt als produziert wird und welches in spätestens 15 Jahren kaum mehr abgebaut werden kann, nicht signifikant im preis steigt. irgendwann wird sich das aber ändern.
Schau Dir doch einfach mal die Geldmengen an, die von den Notenbanken weltweit in die Märkte geschoben werden. Und dann vergleichst Du das mit der Entwicklung der Edelmetalle. Wo ist da jetzt die blase?
Wie definerst Du denn eine blase? Seit der großen Tulpenmanie im 17 JH (gutes buch dazu: "Extraordinary Popular Delusions & the Madness of Crowds" von Mackay, geschrieben von 150 Jahren) weiss man, dass eine blase erst im Nachhinein erkannt wird. Die aktuelle Wissenschaft (seit der "Klimawahrheit" darf man dies allerdings nur bedingt als Argument ernstnehmen) ist "so ein Gefühl" das einzige, was wir haben, denn die jämmerlichen Neuronen in unseren Cortexen können die Komplexität einer Marktentwicklung mitnichten rational bewerten. Tatsachen - exponentielle Goldpreisentwicklung in den letzten Jahren - können hier nur eine Anregung bieten. Medienhysterien (Hyperinflation! Es wird tonnenweise Geldgedruckt! bald kostet ein Ei 1.000.000.000.000 Euro! Kauft Gold und immobilien! JETZT!) geben üblicherweise einen guten Hinweis darauf, dass man mitten in einer blase ist. Ob das stimmt oder nicht, das soll jeder für sich entscheiden und eben kaufen oder verkaufen. im Nachhinein werden wir es gewusst haben, natürlich.
Fragt doch mal die Älteren, die sich noch an die letzte Währungsreform erinnern können: Gold und Top-Aktien waren die Lösung! Kleingestückelt eignet sich Gold als Tauschmittel, also nur Mut!
Natürlich in gängigen Münzen, sonst kratzt jeder nur dran rum...
Und bei Silber kommt die MWSt. dazu - damit sind fast 20 % weg.
Wer von Euch noch an Anleihen glaubt: viel Glück!
Silbermünzen kosten 7% MWSt. Wenn Du das Aufgeld für die kleinen Goldmünzen gegenrechnest, dann ist Silber preislich attraktiver.
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Nachwachsende und beliebig vermehrbare Tulpenzwiebeln würde ich nicht mit Edelmetallen vergleichen.
Marktentwicklungen können sehr wohl rational betrachtet werden.
Die USA haben 13 billionen Dollar Schulden. Dafür müssen sie jährlich 500 Mrd Dollar Zinsen bezahlen. Wäre ja in Ordnung, wenn sie nicht zusätzlich noch ein Haushaltsdefizit von einer billion Dollar einfahren würden. Macht 1,5 billionen Miese im Jahr. 2019 sind wir dann schon bei 19 billionen. Glaubst Du, daß die irgendwann einen Haushaltsüberschuß von 1,5 Mrd und mehr haben werden? Versuch das doch mal privat, da wird Dir Deine Hausbank nach 2 Monaten den Vogel zeigen. Wenn Du schon von exponentiellen Kurven redest, dann schau Dir doch bitte die Ursache dafür an und verdrehe nicht Ursache und Wirkung. Natürlich steigen Sachwerte dementsprechend exponentiell an, wenn das Papiergeld im Wert gegen Null tendiert.
in Europa sieht es mit 9 billionen Schulden auch nicht viel besser aus. Vor allem weil US-amerikanische Ratingagenturen gerne mal kleine europäische Staaten abwerten anstatt ihrem geliebten Heimatland mal ein Rating zu verpassen, das es verdient hat, nämlich bbb-. Deswegen will Merkel jetzt ja eine europäische Ratingagentur, um sich mal gegen diese Machenschaften zu wehren.
Tulpenzwiebeln... die entsprechen wohl eher dem Papiergeld in ihren Eigenschaften als den Edelmetallen.
JP Morgan ist übrigens "nur" 220-290 Millionen Unzen Silber short, nicht Mrd, soviel gibt es dann doch nicht.
Wie findet man den realistichen Goldpreis? Die Menge des gedruckten Geldes in beziehung zu den bisher gehobenen Goldbeständen setzen? Oder doch nur die aktuellen Produktionskosten für Gold als Grundlage für den Goldpreis nehmen? Vor dem Hintergrund, dass nur ein bruchteil des jährlich produzierten Goldes indstriell verbraucht wird, darf jetzt jeder mal darüber nachdenken. Wer länger als den bruchteil einer Sekunde für die Antwort benötigt liegt falsch!
Bei 6200 gelingt dem Dax eine Stabilisierung. Sie kann die Notierungen bis in den Juni hinein steigen lassen. ...
Kommentare zu: "Gold geht über 2300 Dollar"
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