Engelmanns Eigenhandel: Können Märkte "schwierig" sein? Über Bundesanleihen im Höhenflug - Seite 3

Engelmanns Eigenhandel: Können Märkte "schwierig" sein? Über Bundesanleihen im Höhenflug

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Dabei ist doch im Grunde theoretisch alles so einfach. Wer als kurzfristig agierender Marktteilnehmer - egal ob Profi oder Privatmann - an der Börse Erfolg haben will, muss mit seiner Meinung nur in 6 von 10 Fällen richtig liegen ,  und schon wächst das Vermögen. Allerdings nur dann, wenn die Verluste mit größter Disziplin abgeschnitten und die Gewinne laufen gelassen werden. Wie man sich dabei seine Meinung bildet - ob durch die Analyse volkswirtschaftlicher Daten, der Interpretation von Charts oder schlichtweg, indem man in Oma Hildegards Kaffeesatz liest - ist vollkommen egal.

Disziplin wahren und keine Gefühle zulassen

Am Ende zählt nur das Ergebnis. Eines muss aber in jedem Fall aus dem Spiel bleiben: die Emotion. Wer sich ärgert, wer wütend ist, wer verzweifelt, der wird die Disziplin nicht aufbringen, sich gegebenenfalls auszustoppen und verlustbehaftete Positionen abzustoßen. Glauben Sie mir: Ich kann ein Lied davon singen. Zwar kann ich voller Stolz berichten, den Kurseinbruch, der sich in der vergangenen Woche am Bund-Markt ereignete, voraus gesehen zu haben. Allerdings war das schon bei einem Futures-Level weit unter 130. Seitdem liege ich "schief" und jammere: Der Markt ist so schwierig!  Aber: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.  Und so werde ich hoffentlich bald nicht mehr singen müssen: Immer wenn ich traurig bin, trink ich einen Korn!

Hinweis: Herr Engelmann ist Mitarbeiter der Citigroup in Deutschland. Der von ihm verfasste Artikel gibt allein seine persönliche Meinung wieder und ist keine Analyse, Beratung oder Empfehlung der Citigroup.

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6 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 12.09.2010, 12:51 UhrAnonymer Benutzer: Benedikt-Gruppe

    Was haben bundesanleihen und Spenden gemeinsam?
    Vor wenigen Tagen sah ich an der Straße eine Sammelaktion
    für Pakistan. Eine junge Dame kam auf mich zugegangen und
    stellte sich vor. ich glaube Sie war von der Caritas, ihr Name
    war Anna. Anna glaubte ich zu verstehen, setzte sich für die
    notleidenden Menschen in der Welt ein. Das Gemeinsame:
    bundesanleihen und Spenden sind Erwartungspapiere.

  • 12.09.2010, 01:26 UhrAnonymer Benutzer: gb

    Nein. Der inhalt reicht nur für eine halbe Seite. Sorry

  • 09.09.2010, 13:57 UhrAnonymer Benutzer: Claudia Wunner

    Wunderbar - und Prost!

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