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Finanzkrise: Kapitalmärkte fürchten Staatspleiten

Die Kapitalmärkte misstrauen zunehmend auch Staaten. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, sind in den vergangenen vier Wochen die Prämien, die Investoren zahlen, um sich gegen den Ausfall von Staatspapiern zu sichern, massiv gestiegen.

Deutsche Börse Dax Quelle: rtr
Deutsche Börse Dax Quelle: rtr

Nachdem Argentiniens Präsidentin Cristina Kirchner ankündigte, die argentinischen privaten Rentenversicherer wieder zu verstaatlichen, stiegen die Absicherungskosten (Credit Default Swaps/CDS) für das südamerikanische Land auf ein Niveau, das eine nahende Staatspleite signalisiere, so die WirtschaftsWoche.

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Für eine Absicherung gegen einen Bankrott Argentiniens müssten Anleger inzwischen knapp 39 Prozent an jährlicher Prämie bezahlen - ein Schutz gegen den Ausfall von einer Millionen Dollar kostet demnach fast 390.000 Dollar, mehr als viermal so viel wie vor gut vier Wochen. Binnen Monatsfrist von 2,4 auf gut zehn Prozent mehr als vervierfacht hätten sich die CDS-Prämien, die Investoren zahlen müssten, um ihre russischen Papiere gegen einen Staatsbankrott abzusichern.

Hinter Argentinien würden Pakistan (32 Prozent), die Ukraine (26 Prozent), Venezuela (23 Prozent) und Ecuador (17 Prozent) an den Märkten als die Länder gehandelt, die ebenfalls vor einer möglichen Pleite stünden. Auch der Versicherungsschutz gegen den Ausfall von Industrienationen, darunter Deutschland, würde immer teuer, wenn auch von sehr niedrigem Niveau aus, so die WirtschaftsWoche.

6 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 27.10.2008, 23:39 UhrAnonymer Benutzer: Samir B.

    die versicherungen gegen staatspleiten von deutschland und usa kann man sich getrost sparen, weil die versicherungen das ebenfalls nicht überleben. ich investiere mein geld lieber in ein haus in die türkei

  • 26.10.2008, 22:07 UhrAnonymer Benutzer: Max Generation

    Schaut genau hin, so werden Staatsbankrotte gemacht. Diesen ganzen Schlamassel wird mit Sicherheit nicht erst die sogenannte "nächste Generation" bezahlen.

  • 26.10.2008, 18:49 UhrAnonymer Benutzer: E. Str.-Klamser

    Dieses Jahr wird noch einige Tagträumer bei den banken, der Politik, der Wirtschaft und den Miteinwohnern unseres Landes wach rütteln. Wir sind jetzt erst am Anfang der Misere, täglich kriegen wir Scheibchenweise von dem Elend mit und meinen es betrifft ja nicht mich. Wir verlassen uns auf die sogenannten Führungskräfte in den banken, der Politik und der Wirtschaft. Doch es wird sich bald heraus stellen, das wir von den besagten verlassen wurden. Hilfspakete greifen nicht, keiner weiß was zu tun ist und schaut nur auf seine interessen. Manche sanieren sich sogar noch auf Kosten der Algemeinheit. Jahrelang galt in unserer Gesellschaft die Ellenbogen Taktik, wie soll man da gemeinsam einen Weg finden. Nein wir lernen erst, wenn es ein jeden von uns schlecht geht.
    Leider trifft es dabei zuviel Kinder, Schwache, Kranke und Unschuldige. Unsere Führungskräfte habe verlernt die Wahrheit zu sagen, so das es viele Unerwartet trifft.

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