Kommentare zu: Dollar-Schwindsucht einmal anders

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53 Kommentare
  • 12.11.2009, 10:22 UhrAnonymer Benutzer: Gold ist keine Blase

    ich denke, es ist gut, alternative Standpunkte in den Medien zu haben. Es ist wichtig, alle Aspekte zu betrachten. Aber wenn das Ausscheidungsorgan erklärt, es wurde eine blase in einer Region unterhalb der Gürtellinie ausgemacht, dann werden diejenigen, die solchen Ratschlägen folgen, noch früh genug ordentlich angeschmiert sein.

  • 12.11.2009, 11:12 UhrAnonymer Benutzer: Dennis J.

    Es scheint, als wuerden sich am Horizont weitere dunkle Wolken zusammenziehen, die immer mehr Mitbuerger erkennen, waerend die Weltpolitik weiterhin "lustig" frisches Geld druckt.

    Die Abziehung dieser Liquiditaet wird extrem schwierig, so dass es durchaus kommen koennte, dass die inflation die wirtschaftliche Sicherheit normaler Menschen zerstoert.

    Daher wuerde ich mich gerne den Ratschlaegen anschliessen: Silber bei Kursrueckgaengen zukaufen und fragen Sie doch einmal ihre Nachbarn oder Kollegen - vielleicht ergibt sich die Moeglichkeit, eine groessere Menge zu einen discount zu erhalten, wen Sie mit anderen zusammenlegen.

  • 12.11.2009, 13:15 UhrAnonymer Benutzer: Adenauer

    Hr. Gburek klimpert knochentrocken, knallhart und präzise.

  • 12.11.2009, 15:11 UhrAnonymer Benutzer: Goldmark

    Das US-Debakel hat mit dem Vietnamkrieg begonnen, das war der absolute Sündenfall, seitdem geht es langsam aber sicher bergab. Ausserdem werden innenpolitische/soziale Probleme das Land zunehmend belasten. Also besser: Raus aus dem Dollar und rein ins Gold/strategische Edelmetalle, oder in begehrte Sachwerte (ausser Diamanten) investieren.

  • 12.11.2009, 17:03 UhrAnonymer Benutzer: wie recht der Autor nur hat...

    ich zitiere die letzten Sätze eines umfangreichen Zahlenwerkes zur Frage, wie man Vermögen anlegt, wobei diese Studie nur zur eigenen Orientierung angefertigt wurde. im informationszeitalter sind das alles keine Geheimnisse. Es heißt am Ende auf S. 14 :

    "Um die Masse für sich zu gewinnen, rät der Staat mit dem Argument „Gold gibt keine Zinsen; Gold kann man nicht essen“ von Gold ab. Daß die Zinsen bei Papiergeld keinen Gewinn, sondern nur einen inflationsausgleich darstellen, wird dabei verschwiegen, vor allem die Tatsache, daß dieser Ausgleich nach Steuern deutlich geringer ist als die inflation. Wie wertlos Geld im Laufe der Zeit tatsächlich wird, zeigt der Dollar in bild 19, für den man vor 100 Jahren 1,5 g Gold erhielt, heute aber nur noch 0,04 g, also nur 1/37 oder 2,6 %. Der Dollar verlor somit über 100 Jahre 97,4 % seines Wertes."

  • 12.11.2009, 17:36 UhrAnonymer Benutzer: AJ

    Sicherlich ist diese betrachtungsweise richtig: Nicht der Goldpreis steigt so schnell, sondern die Währungen verlieren so stark an Wert. Trotzdem muß man immer beide Seiten der Medaillie betrachten. Auch auf den Gold- und Silbermärkten können sich blasen bilden, die platzen können. Jeder, der beruflich mit Geldanlage zu tun hat, hat auch einen Teil seines Vermögens in Edelmetallen investiert. Aber alles auf eine Karte zu setzen, weil man an den Untergang unseres (Währungs-)systems glaubt, halte ich fragwürdig. Dann könnte man direkt zum nächsten Schritt übergehen und sich einen bauernhof anschaffen, der in Subsitenzwirtschaft betrieben werden kann.

  • 12.11.2009, 19:53 UhrAnonymer Benutzer: Goldmarie

    Raubritter wie Pfaffen, Adelige wie Könige und andere Halsabschneider haben es immer gewußt: Es zählt einzig Gold allein!

  • 12.11.2009, 21:17 UhrAnonymer Benutzer: Kreditkarte

    @Goldmark
    Was wohl damit zu ergänzen wäre, dass Kriege einer Währung nicht guttun. Die Deutschen haben Erfahrung. Die Amis haben noch nicht verstanden, dass ihr früheres Konzept Kriege finanzieren, aber nur keine oder geringe aktive beteiligung daran, erheblich effektiver war als Kriege anzuzetteln und noch zu verlieren. Es ärgert mich immer wieder, diese Armleuchter wissen heute nicht mehr was ein ordendlicher Raubkrieg ist.

    Wobei die deutschen güldenen Fünfer, Zehner und Zwanziger nichts an Wert verloren. Der Rest verlor alles bargeld und die Aktien sowie Anleihen aus der damaligen Zeit nennt man wohl "Nonvaleurs".


    Das heißt, falls, was sehr unwahrscheinlich aber nicht unmöglich scheint, das Geldsystem sich mal wieder in Luft auflöst, wäre man mit Gold immer richtig beraten. 10 bis 20 % seiner Ersparnisse kann man durchaus in bullionmünzen anlegen, falls der Goldpreis mal wieder einbräche, könnten einige das Versäumte nachholen.

  • 12.11.2009, 22:42 UhrAnonymer Benutzer: Rentner

    in den letzten Tagen konnten wir alle folgende Meldung lesen: Warren buffett kauft burlinghton Santa Fe (zweitgrößte Eisenbahngesellschaft der USA) für (glaube ich) 26. Mrd. US Dollar komplett." Als buchungssatz vereinfacht ausgedrückt lautet dies

    Sachwert (Eisenbahngesellschaft) an Dollar (Papier).

    Zuerst beachtete ich diese Meldung nicht so sehr. Als ich dann aber die begründungen las, die da lauteten: ich, Warren buffet, habe als Kind keine Eisenbahn bekommen oder ich kaufte die Gesellschaft, weil ich starkes Zutrauen zum amerikanischen Konjunkturaufschwung habe, wurde ich hellwach.

    Kann es sein, dass hier jemand, der mehr weiß, rechtzeitig im großen Stil in SACHWERTE geht? ist mein Gedanke völlig daneben bzw. absurd? Wer kann mir Hilfestellung geben?

    Mir ist der obige Gedanke einfach so gekommen! Man darf mich auch als Spinner bezeichnen! Wenn an meiner Vermutung etwas richtig sein sollte, passt es zu unserem Thema!

  • 13.11.2009, 02:29 UhrAnonymer Benutzer: Sven B.

    Was dieser Artikel und die Kommentatoren leider nicht berücksichtigen ist die Tatsache, dass wir nicht in USA leben und auch nicht solch immensen Mengen an Dollar haben wie die Chinesen und die Araber. Wir haben den Euro! Sicherlich werden nun einige schmunzeln. Aber ich frage jeden der jetzt Gold hortet. Wieviel ist Gold wert wenn alles am boden liegt und ihr euren Lebensunterhalt damit bestreiten müsst? Schlagartig verliert Gold seinen Wert, weil es keiner will! ihr werdet froh sein wenn ihr die Unzen gegen eine überlebende Währung, den Euro eintauschen dürft! ich sage nicht, der Euro ist unerschütterlich. Der Euro wird überleben und Gold wird gegenüber dem Euro billig.
    Hoffe nicht es kommt soweit. Falls doch ist das meine Meinung wie es aussehen wird.

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