Gbureks Geld-Geklimper: Warum die Großwetterlage weiter für Edelmetalle spricht - Seite 2

Gbureks Geld-Geklimper: Warum die Großwetterlage weiter für Edelmetalle spricht

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Manfred Gburek
Manfred Gburek

Später kann Chinas Regierung die jetzigen Gold-Sparer ja ermuntern, das Edelmetall abzugeben und so das private in staatliches Gold umzuwandeln. Dass diese Überlegung nicht etwa der Phantasie entspringt, sondern die Realität widerspiegelt, bezeugen neben einigen meistens gut informierten westlichen Anlageprofis vor allem auch die in den Edelmetallhandel involvierten Chinesen.

Daraus ergibt sich, dass Anleger die für ihre kommenden Dispositionen entscheidenden Faktoren weniger auf der Wertpapier- als auf der Edelmetallseite suchen sollten. Das dürfte ihnen naturgemäß besonders dann schwer fallen, wenn sie sich bisher vor allem mit Aktien, Anleihen, Festgeldern und Bundesschatzbriefen beschäftigt haben, nicht zu vergessen Immobilien und offene oder geschlossene Fonds.

Psychologische Hürde muss überwunden werden

Doch Umdenken tut not, je früher, desto besser. Und wer etwa glaubt, der Goldpreis sei bereits ausgereizt, sollte sich stets vor Augen führen, wie stark er in den 70er Jahren gestiegen war: von 35 Dollar auf 850 Dollar in der Spitze, also etwa auf das 24fache. Dabei hatte der schwache Dollar zwar auch eine entscheidende Rolle gespielt, sodass der damalige Preisanstieg in Mark und in Schweizer Franken nicht ganz so heftig war; aber dieser Aspekt ist angesichts der aktuellen Großwetterlage (Gold als Sicherheitsanker, China-Faktor, zunehmende Käufe anderer Zentralbanken, zu erwartende Währungsunruhen u.a.) von sekundärer Bedeutung.

Wie sollen sich Anleger verhalten, deren Investitionen typischerweise überwiegend aus Tages- und Festgeld, Wertpapieren, Immobilien und geschlossenen Fonds bestehen und denen der bisherige Anstieg der Edelmetallpreise bereits jetzt suspekt erscheint? Ganz einfach, sie sollten 1. diversifiziert bleiben, 2. die verschiedenen Märkte so intensiv wie möglich beobachten, 3. nach vorn statt nach hinten blicken und 4. einen Teil ihres Geldes in physisches Gold und Silber (Barren, Anlagemünzen) investieren.

Renommierte Edelmetallhändler sind im Internet unter anderem bei goldseiten.de zu finden. Für die Lagerung kommen neben heimischen Tresoren und Schließfächern vor allem auch solche bei einer darauf spezialisierten Schweizer Bank oder Lagerstelle infrage, etwa bei der Zürcher Kantonalbank oder im Schweizer Lager des Münchner Edelmetallhändlers pro aurum.

Was bleibt, ist die Überwindung der psychologischen Hürde. Das fällt umso schwerer, je fremder Edelmetalle den Anlegern vorkommen, je mehr Banken, Sparkassen, Professoren und Medien vor ihnen warnen und je stärker die meisten Institute die Werbetrommel für ihre Edelmetallzertifikate und sonstigen Kunstprodukte rühren. Da bietet sich nur eine Lösung an: Augen und Ohren zu und durch!

33 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 05.01.2010, 12:36 UhrAnonymer Benutzer: n8falke

    Alles spricht dafür, dass es in absehbarer Zeit zu einer Währungsreform kommt. Wer Geld hat sollte eine eigene unbelastete immobilie anstreben und vom verbleibenden Geld mindestens 25% in Gold und mindestens 25% in krisenresistende Aktien investieren.

  • 04.12.2009, 17:52 UhrAnonymer Benutzer: Bertram

    Wo ist denn der Hinweis, dass man für den Kauf von z. b. physischem Gold hohe Aufschläge bezahlen muss, dass Gold in Dollar notiert wird und dass auch die Lagerung bei einer bank einiges an Gebühren kostet? Ob das Gold im Krisenfall dann wirklich sicher lagert, ist auch noch die Frage. Was dazu gesagt wird, wie sich Anleger verhalten sollen, sind allgemeine und pauschale Allerweltsweisheiten, die niemand wirklich weiterbringen.

  • 03.12.2009, 11:41 UhrAnonymer Benutzer: Helmi

    Was ist heute in Deutschland besser, als in den z.b. 80er Jahren?
    NiX!
    ist etwa irgendetwas gleichgut?
    NEiN!
    Es ist also alles nur schlechter geworden?
    Für die breite Masse eindeutig JA!
    Vielen Dank ihr so gescheiten "Eliten", ihr "Volksvertreter" und Volksverdummer.ihr habt und belogen und bestohlen wie nie zuvor.Macht nur weiter so.

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