Bei 6200 gelingt dem Dax eine Stabilisierung. Sie kann die Notierungen bis in den Juni hinein steigen lassen. ...
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76 Kommentareich frage mich, wie man in einer Wirtschaftszeitung so unreflektiert eine "Glaubensrichtung" im bezug auf Gold darstellen kann.
Es gibt genausoviele - wenn nicht mehr - Experten, die einen Crash des Goldpreises vorraussagen. Damit verleiten Sie den ahnunglosen Sparer zum Geldvernichten!
Welche Fakten sie ausser Acht lassen:
- Der historische Goldpreis stieg in Krisen iMMER drastisch an, stürzte danach, trotz gewisser inflation stark ab. Siehe 1980
- Der Goldpreis ist im Moment massiv überbewertet. Der Materialwert bewegt sich um die 500-650 Dollar
- Der Goldpreis ist Ziel massiver Spekulationen und aufgeblasen. Diese Fluchtblase wird in geraumer Zeit platzen. Der Silberpreis hat mit seinem kurzzeitigen Einsturz schon einen eindeutigen Hinweis auf blasen gegeben!
- Der Goldpreis, sowie die meisten Aktien sind vor allem durch das viele billige Geld der Zentralbanken aufgeblasen. Wenn diese durch höhere Zinsen das Geld wieder abschöpfen werden die Werte massiv korrigiert. im schlimmsten Fall lösen die Abverkäufe eine kleine Panik am Edelmetallmarkt aus. So oder so werden horrende Verluste folgen.
Wie können sie diese Fakten nur vollständig vernachlässigen? Über die Zukunft kann man sich in diesem Fall bestens streiten, jedoch MÜSSEN auch die Fakten der Gegenseite zumindest erwähnt werden. Ansonsten drängt sich unweigerlich ein Verdacht auf unlautere Machenschaften auf.
Mit freundlichen Grüssen, der Student
@ der Student:
Sind denn nicht alle "Assets" zurzeit "aufgeblasen"?
Wo steht der Dax im Moment? bei 3000 Punkten?
Und wie hoch ist denn der Materialwert des Rembrandts, der im Dezember für 22 Mio. Euro bei Christie´s versteigert wurde?
Oder der des völlig vermoderten bugatti brescias, der für 265.000,- wegging? Nicht zu vergessen natürlich der Giacometti für 82 Mio.?
Und seltsam, jedesmal wenn ich mich beim Sparkassen-Online-banking einlogge, werde ich jedesmal darauf hingewiesen, daß man "wegen der großen Nachfrage" händeringend nach Hausverkäufern suche. Mein Rat an dich: Leg dein Erspartes am besten - und möglichst lange - als Festgeld an. Denn Festgeld bringt die meisten ZiNSEN. Und wenn die Panik am Edelmetallmarkt erst mal einsetzt, bist du der lachende Dritte...
@student: Der Goldpreis, sowie die meisten Aktien sind vor allem durch das viele billige Geld der Zentralbanken aufgeblasen. Wenn diese durch höhere Zinsen das Geld wieder abschöpfen werden die Werte massiv korrigiert. im schlimmsten Fall lösen die Abverkäufe eine kleine Panik am Edelmetallmarkt aus. So oder so werden horrende Verluste folgen.........................abgeschöpft wird ja,.......aber sicher nicht mehr das vorhandene neu gedruckte papier mit namen "Geld" von den Zentralbanken,..........und wenn wir uns mal vor augen führen in welchem verhältniss die Gütermenge in den letzten 2-3 jahrzehnten gewachsen ist und dann mal die gewachsene Geldmenge betrachten,......holla die Waldfee,......dann guckst du auf die Staatsverschuldung nur mal in good old germany,...........schaust noch wie viel schulden das seit gründung der bRD wieder zurückgezahlt wurden........siehst mal ins Handelsregister mit was und wem das Land haftet...........dann wird sicher abgeschöpft,.....................:-) kein Kopf dieser Welt kann wissentlich in die Zukunft sehen,..............aber dass wir von den Damen und Herren in binder und betrugsweste offensichtlicher denn je verarscht werden, darf langsam der Masse ins bewusstsein treten.
Die Kaufkraft des Geldes hat sich ja zurückblickend noch nie in Luft aufgelöst :-).....................
@Saarländer: Dein beitrag war klasse.
@Student: Sieh' dir mal die unaufhaltsam steigenden Energiekosten an. Der Ölpreis (WTi) steht schon wieder bei über 80 $ - und das in einer Krisenzeit. Die Rohstoffpreise sind in den letzten 12 Monaten um 50 - über 100% gestiegen und stellen damit auch die Goldpreisentwicklung in den Schatten. Es dauert also nicht lange, dann werden die Energiekosten massiv steigen - und mit ihnen die Herstellungskosten für Gold. Dann werden wir uns nicht mehr bei 500-650 Dollar pro Unze bewegen, sondern vielleicht bei über 1000 Dollar. Eine Andeutung dieser Entwicklung gab es bereits im Sommer 2008, als der Ölpreis bei 140 Dollar stand.
@der Student, guter beitrag! Die WiWo bedient schon seit Jahren die Goldgläubigen und hilft ihnen sich gegenseitig die Goldtaschen wertvoll zu lügen. ich erinnere mich noch gut an die berichterstattung der WiWo während des Silber- und Goldhypes Ende der der 70er bis 1980. Auch damals zeigt sich die WiWo dem Gold gegenüber recht "aufgeschlossen". Jedoch nicht derart blindlinks ergeben wie heute. Das Ganze ist schon mehr als merkwürdig und man könnte durchaus der Meinung verfallen, dass die WiWo bzw. ihre Werbetexter, ähh sorry, Redakteure gut bezahlt werden für diesen Service. immerhin kommen auf etwa 15 pro Goldartikel, allenfalls einer der sich mit dem Thema verhalten objektiv und kritisch auseinandersetzt. Sicher ist jedoch, dass der Goldpreis zusammenbrechen wird und sehr wahrscheinlich noch bevor der Euro zusammenbricht. Warum dies so ist sollte jedem VWLer klar sein. Nur leider wurden diese bei der WiWo mittlerweile durch Werbetexter ersetzt. Sehr schade, denn bis vor etwa 20 Jahren war die WiWo wirklich lesenswert und erhellend!
@Messer der Gleichheit
Also die Aussage das der Goldpreis einbrechen wird ist ja nun nicht gerade eine intellektuelle Glanzleistung. ich sag einfach nur: "auf rauf folgt runter"! ist genau dasselbe und stimmt immer!!!!
Das ist bei allen Anlagen so, ob nun Aktien, Rohstoffe oder was weiß ich.
und die Aussage: " Sicher ist jedoch, dass der Goldpreis zusammenbrechen wird und sehr wahrscheinlich noch bevor der Euro zusammenbricht. Warum dies so ist sollte jedem VWLer klar sein." ???
ich bin nicht der Meinung und habe sogar vwl studiert, aber vielleicht könntest du ja dein Wissen teilen wenn es so unumstritten ist und die Goldinvestierer alle in den Ruin rennen?
Oder ist das in etwa die gleiche Sorte von Theorie wie die der CDO und Credit Default Swaps? "im Prinzip ne gute Sache aber leider lief da einiges falsch" - Zitat eines meiner Prof's.
"Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis weit höher als in der Theorie". ich weiß nicht von wem dieses Zitat ist, aber ich finde es passt.
Man sollte bei der Diskussion mal den blickwinkel ändern: Nicht der Goldpreis ist hoch, sondern der Wertverfall der Währungen (US$+€)! Gold eignet sich zu zwei Zwecken: Als Spekulationsobjekt und als Sicherheit. Je pessimistischer meine Einstellung ggü. der wirtschaftlichen Entwicklung, desto höher mein Goldanteil im Portfolio. Jeder, der sich hauptberuflich mit Vermögensverwaltung beschäftigt, hat einen Goldanteil von mindestens 5% unter seinen Assets. Gold kann man zwar nicht essen, aber wenn unser Papiergeld mal wertlos geworden sein sollte, dann kann man die Münzen noch beim bauern eintauschen. Und richtig: Die berichterstattung der Wiwo ist schon manchmal sehr goldlastig.
Dollar, Yen and the Euro are on a highway to hell - Gold rules!
Eindecken und zwar schleunigst. Auf der Webseite da haben die die Preise von lautern Anbietern im Vergleich
http://www.bullion-investor.com/gold/barren.php
ich bin da schon seit Tagen unterwegs
Wie oft habe ich in den letzten 10 Jahren den Spruch "der Goldpreis wird einbrechen" gehört. Nichts dergleichen. ich vernehme stattdessen in immer kürzeren Abständen Einbrüche auf den Aktienmärkten. Und bei den Anleihen wird es wohl auch bald "krachen."
Solange wir zu niedrige Zinsen und zu viel Liquidität infolge dem Rotieren von Notenbankpressen haben, glaube ich nicht an einen Einbruch des Goldmarktes.
Bei 6200 gelingt dem Dax eine Stabilisierung. Sie kann die Notierungen bis in den Juni hinein steigen lassen. ...
Kommentare zu: Warum Gold zum Tabuthema geworden ist
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