Kommentare zu: Anleger schütten Carmignac mit Milliarden zu

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7 Kommentare
  • 12.11.2009, 19:38 UhrAnonymer Benutzer: bewian

    Was mal wieder vor Augen führt, es fehlt nicht an Geld, es gelangt nur nicht mehr in ausreichendem Maße in die reale Konsumwirtschaft. Es gibt einfach wenige mit zu viel zu viel überschüssigem Geld, das nicht mehr konsumtiv wirken kann. Es vagabundiert um die Welt und verursacht eine blase nach der anderen um immer höhere leistungslose Einkommen zu generieren. Derweil wird die Zeche von der Mehrzahl der beschäftigten oder auch nicht mehr beschäftigten gezahlt, die für immer weniger Geld schaffen müssen um die Traumrenditen zu erwirtschaften. Das wird auf jeden Fall schief gehen, der nächste Crash ist vorprogrammiert. Wer glaubt eigentlich, das eine weitere Umverteilung von "unten nach oben", wie sie auch jetzt noch weiter läuft, funktionieren kann. Ständig Steuer- und bonusgeschenke für die "Wohlhabenden" führen nur zu einer stetigem Anwachsen von Vermögen in wenigen Händen zu Lasten der Massenkaufkraft. Das letzte große Geschenk war die Pauschalsteuer auf Zins- und Vermögenseinkünfte. Fast 20% weniger für Großanleger. Ein Geldkreislauf hat eine Funktion und die besteht nicht darin, massenhaft überschüssiges Geld dem realen Kreislauf vor zu enthalten um durch Spekulation Rohstoffe, immobilien und was es sonst noch alles gibt, spekulativ zu versteuern, was am Ende auch noch die armen bevölkerungskreise zusätzlich bezahlen müssen. ich bin fest davon überzeugt, das wir ohne Änderung der Vermögensverteilung noch richtig Krach kriegen. Das ist kein Neid, wir haben nur eine Grad von Ungleichgewicht erreicht, der weder zumutbar und tragbar, noch systemstabilisierend ist.

  • 12.11.2009, 22:30 UhrAnonymer Benutzer: Ralf

    Hier können sich DEKA + Co. eine Scheibe abschneiden. Carmignac zeigt, dass es auch bei Fonds Qualität geben kann. Dass paßt in Deutschland aber scheinbar nicht jedem ... Wir brauchen mehr Störenfriede mit Verstand a la Carmignac. Merci!

  • 13.11.2009, 08:57 UhrAnonymer Benutzer: MG

    @bewian. Sehr gut erkannt. Es besteht jedoch die Möglichkeit diese Praxis und blase noch über weitere 50 Jahre zu strecken. Das Mittel wie üblich der technische Fortschritt und innovation. Tragischerweise...

  • 14.11.2009, 20:19 UhrAnonymer Benutzer: Thomas Müller

    Und mir verweigert die Deutsche bank einen popeligen Kontokorrentkredit i.H.v. 10% eines sechsstelligen Projektinvests.

    Mein Wohnungsbesitzer kauft eine Wohnung für 150 t€ ohne sie vorher angeschaut zu haben.

    Mein Kumpel investiert lieber fünf bis sechstellige Summen in Fonds und verbrennt sein Geld - anstatt 5.000€ bei mir in Anteilen - die 1,5 Jahre später das zehn bis 30-fache wert wären.

    Hauptsache der Schein und die Versprechungen klingen gut, dann wird Spielgeld investiert.

    Wie auch immer - da investier ich lieber selber als es Leute machen zu lassen, deren Sachverstand hinter dem Horizont eines zwei dimensionalen Diagrammes untergeht.

  • 15.11.2009, 22:47 UhrAnonymer Benutzer: Michael

    @ bewian.
    Leider haben Sie nicht geschrieben welche Anlagenklassen Sie meinen, deswegen möchte ich das Thema mal etwas aufdrösseln.
    Wenn z.b. ein Teil des überschüssigen Geldes (welches nicht unmittelbar zum Lebensunterhalt nötig ist) in Akien landet, ist dies erst einmal zu begrüssen. Weil es den Unternehmen
    auf günstige Weise Kapital zu Verfügung stellt, welches sonst nur über höhere Kosten auf anderen Kapitalmärkten oder garnicht zu holen wäre. Leider nimmt die Zahl der Akienbesitzer in Deutschland aber immer weiter ab und die Stimmung gegen Aktien immer mehr zu (alles Zocker, gottlose Spekulanten usw).
    Da verwundert es kaum, dass die meisten DAX-Konzerne mehrheitlich schon in ausländischer Hand sind.
    Nur unsere linken Hartz4-Nerds haben es noch nicht so ganz mit bekommen und gucken voller Neid auf die letzten wenigen verbliebenen Aktionären.
    Stattdessen kauft der deutsche Michel lieber sichere Garantiezertifikate bei der bank- oh nein, Zertifikate sind ja böse - Lehman und so, dann doch lieber die neue Stufenzinsanleihe, das Prospekt war auch wirklich schön gestaltet. Kurzum gesagt: Das Kapital bleibt bei der
    bank, vor und nach der Finanzkrise - und DAS ist das Problem, nicht der Aktienmarkt.
    Dieses Kapital welches den banken direkt geliehen wird, fließt dorthin, wo es die höchste Rendite (nach bewian: sogenannte Traumrenditen) bringt und die werden wesentlich höher sein, als z.b. die der Stufenzinsanleihe.
    Genau dieses Geld treibt dann in der ganzen Welt neue blasen an.
    Mit anderen Worten gesagt: Ein Anleger, der mit einer Stufenzinsanleihe.drin war, hat mit Sicherheit mehr
    zu der Finanzkrise beigetragen, als irgendein Aktionär. Obwohl der Stufenzinsanleger vielleicht nur mit 3% Rendite abgespeisst wird, während der Aktionär mal Glück hatte und vielleicht 30% gemacht hat.

  • 16.11.2009, 18:53 UhrAnonymer Benutzer: Herbert von Weilersleben

    Typisch Deutsch: Missgunst statt Respekt! Auch wenn die Konkurrenz versucht Carmignac´s Erfolg zu unterbinden, letztendlich entscheiden die Anleger, wem sie ihr Geld anvertrauen. immerhin haben sich beide Fonds (Patrimoine FR0010135103/investissement FR0010148981) seit 20 Jahren weitaus besser als der Markt entwickelt und den Anlegern seitdem eine durchschnittliche Performance von rund 10% pro Jahr beschert. Und wer noch einen drauf setzen möchte, kauft die Fonds über einen freien Fondsvermittler im internet und spart sich so den Ausgabeaufschlag von 4%. Als anlegerfreundlicher Fondsshop gilt profinanz-direkt, da dieser Anbieter den Anleger zusätzlich eine Treueprämie auf den Fondsbestand auszahlt.

  • 17.11.2009, 15:05 UhrAnonymer Benutzer: stein

    ich habe Anfang des Jahres auch in den Patimoine investiert.Whrlich gesagt habe ich diesen Fonds mit meinen eigenen weiteren Anlagen um Längen geschlagen.Also ein Zauberer ist Carmignac auch nicht.Die Entwicklung ist keinesfalls aussergewöhnlich

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