Bei 6200 gelingt dem Dax eine Stabilisierung. Sie kann die Notierungen bis in den Juni hinein steigen lassen. ...
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13 KommentareEs gibt in den S-kassen und banken keine berater, nur Verbrater.
Nicht nur die banken protestieren, ich auch! Diese ständigen Markteingriffe und Zwangsbeschnullerung des Verbrauchers müssen endlich aufhören. Der Verbraucher muss in einer freien Gesellschaft auch die Möglichkeit haben, Fehler zu machen und abgezockt zu werden. Und die Politik ist nicht in der Lage zu überschauen, welche Chancen durch Verbote verbaut werden. Der Verbraucher hingegen wird hier "verhausschweint": "Wenn es nicht verboten ist, dann muss es auch gut für mich sein!". NEiN, in einer freien Gesellschaft brauchen wir KRiTiSCHE bürger, welche ihre Entscheidungen (selber!) überlegt treffen und damit auch auf die Schnauze fallen können müssen. Zudem ist es immer auch eine indirekte beschneidung der Freiheiten des Kunden, wenn dem Anbieter etwas verboten wird.
Das alles geht in einer freien Gesellschaft den Staat nichts an.
Richtige Entscheidung!
So soll eben Marktwirtschaft sein: Wenn Kosten und Angebote transparent sind, werden Kunden nur noch bessere Produkte kaufen. Dann werden die Produkte noch besser. Ohne die Regulierung durch den Staat geht das nicht!
Das nächste Ziel sollte das Provisionsverbot für Versicherungsverkäufer sein - besonders für die Gebundenen. Es ist ja bekannt, dass viel zu oft auf Kosten der Kunden umgedeckt wird. Das ist gut für die Verkäufer, schlecht für die Kunden und die Leistungsfähigkeit der Marktwirtschaft, weil so etwas Effizienzverluste sind. Die (wenig nützlichen) Provisionen können Kunden für Konsum ausgeben. Das ist gut für die Wirtschaft. Die nicht mehr benötigten Versicherungsverkäufer könnten dann materiell produktiver Arbeit nachgehen.
@Heinz
Die Einschränkung von Freiheitsgraden ist iMMER mit Defiziten verbunden. Ein bekenntnis zur Marktwirtschaft setzt ja das Wissen des prinzipiellen Unvermögens voraus, wozu bestimmte Strukturen oder Entscheidungen gut sind oder was volkswirtschaftlich effizienter ist und was nicht. Daher ist allein schon ihr planwirtschaftliches Argument eines hoheitlichen Eingriffes zur Steigerung der Effizient absurd und gehört argumentatorisch in die DDR. Marktwirtschaft ist ein dezentraler Findungsprozess mit verteilter information und verteilter intelligenz - kein konstuierter Prozess eines "Meisterverstandes". Wer in der Marktwirtschaft all das verbieten will, was ihm gerade nicht gefällt oder dessen Sinn er nicht begreift, gehört geistig nicht in ein freiheitliches System.
@Heinz: ja, richtig. Aber: "Wenn die berater von ihren Auftraggebern nun plötzlich auch ein Honorar bekämen, sei nichts gewonnen." - und das ist genau das, was in jedem Fall kommt, wenn diese neue Regelung durchkommt.
@MV: was Sie da postulieren ist so nicht ganz richtig. Schließlich könnte man die Existenz der Polizei ähnlich wegdiskutieren. Außerdem ist es müßig, in Deutschland mit "Marktwirtschaft" zu diskutieren, denn wir leben schon lange nicht mehr in derselben.
@Hägar Schmidt
Die Polizei verhaftet den, der jemand anderes einen Knüppel über den Kopf schlägt, um ihm sein Geld zu rauben. SiE wollen hier erwachsene Menschen beschnullern, damit die armen, kleinen Dummerchen im Rahmen eines freien Vertragsabschlusses sich nicht selber schaden. Das Eine hat mit dem Anderen absolut nichts zu tun. Zudem mag es sein, dass ihrer Meinung nach mittlerweile es ohnehin eh alles *******-egal ist, da unser System mit einem freien Markt kaum noch etwas zu tun hat, mir ist es NiCHT egal und ich finde das dämliche beklatschen von jeder weiteren Freiheitseinschränkung in Deutschland unheimlich.
@MV: nicht aufregen. ich bin der letzte, der irgend jemanden pampern will.
ich verstehe (und teile) ihren Ärger. Allerdings denke ich, dass man bestimmte Freiheitsgrade eben beschränken muss - daher der Vergleich mit der Polizei. Extremliberale verlangen eine Privatisierung von Polizei und Feuerwehr - wünschen Sie das auch? Nun, da diese dann nach Leistung bezahlt werden, brennt es überall und vor Kriminellen wimmert es dann nur noch.
Wenn Sie so unendlich sauer sind, dass Sie mich versuchen hier verbal zu verprügeln, dann verraten Sie mir doch bitte: was haben Sie außer wirkungsloser, anonymer Kampf-Dialektik in Online-Foren gegen den von ihnen angeprangerten Zustand getan?
Wenn Sie sich nun persönlich angegriffen fühlen, dann enttäuschen Sie mich sehr.
@Hägar Schmidt
Zitat: "was haben Sie außer wirkungsloser, anonymer Kampf-Dialektik in Online-Foren gegen den von ihnen angeprangerten Zustand getan?"
(bisher) zwei Kinder in die Welt gesetzt und bin gerade dabei, diese zur glühenden Freiheitsliebe zu erziehen und dafür zu sorgen, dass sie angewidert ausspucken, wenn jemand bei einer grundsätzlichen Verteidigung von Freiheiten wie @pedro wie der Pawlowsche Hund sofort denkt, man müsse zu den betroffenen gehören, sonst würde man ja nicht dagegen sein!
Zitat: „Extremliberale verlangen eine Privatisierung von Polizei und Feuerwehr - wünschen Sie das auch?“
Und extrem Staatsgeile wollen das KZ für jeden Abweichler – wünschen Sie das auch? Das Problem ist, dass anders als im Angelsächsischen Raum viele Deutsche einfach keinerlei Gespür dafür haben, was „res publica“ ist und was nicht. Es ist für sie völlig egal, ob es eine Vorschrift gibt, den Nachbarn nicht zu bestehlen oder eine, welche festlegt, genau das zu tun oder auch sonntags zwischen drei und vier Uhr rote Pappnasen tragen zu müssen, Hauptsache, dieses „Recht“ kam demokratisch zu Stande. Daher fand ich den Hinweis von benedikt XVi auch gerade vor dem bundestag so Zielgruppenbewusst, dass es für ein gerechtes Recht nicht nur darauf ankommt, mit einer demokratischen Mehrheit verabschiedet worden zu sein.
@pedro
Viele Deutsche sind ja so erbärmlich! Wenn jemand gegen eine zusätzliche "Reichensteuer" ab einem Jahreseinkommen von 250000€ ist, muss er logischer Weise auch zu der Gehaltsklasse gehören, sonst würde er ja wie die anderen mit Schaum vor dem Maul "bravo" grölen, nicht war?
Die brüsseler Eurokraten kennen nur Schwarz und Weiß, bewegen sich also fast immer in extremen Poistionen. Grundsätzlich ist ja gegen Provisionen für "Finanzberater" bzw. Verkäufer nichts einzuwenden, wenn sie angemessen sind und transparent ausgewiesen werden. Nicht akzeptabel sind dagegen die verdeckten beutelschneidereien zb der geschlossenen Fonds, die immer noch die Anleger erbarmungslos über den Tisch ziehen. Als abschreckende beispiele sind initiatoren wie Hannover Leasing, KGAL, LHi Kaledo usw. zu nennen, die mit versteckten Weichkosten bei Medienfonds von insgesamt bis zu 29 % den Tatbestand des Wuchers und der ungerechtfertigten bereicherung erfüllt haben. Und diese dubiosen Anbieter sind auch heute noch mit trickreich versteckten Provisionen und Kick-back-Zahlungen auf der Suche nach naiven Kunden.
Bei 6200 gelingt dem Dax eine Stabilisierung. Sie kann die Notierungen bis in den Juni hinein steigen lassen. ...
Kommentare zu: EU-Kommission kassiert Berater-Provision
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