Aktien, Anleihen, Fonds: Die Anlagetipps der Woche

Aktien, Anleihen, Fonds: Die Anlagetipps der Woche

von Anton Riedl und Frank Doll

Mit Medikamenten gegen Krebs bleibt Roche erfolgreich und wächst stetig. Auch die Dividende soll im Frühjahr steigen. Aktien, Anleihen und Fonds für die private Geldanlage.

Aktientipp: Roche - 28. Dividendenerhöhung in der Pipeline

Für 8,3 Milliarden Dollar hat Roche das kalifornische Biotechnikunternehmen Intermune gekauft. Ein hoher Preis für ein Unternehmen, das in diesem Jahr wahrscheinlich nur 130 Millionen Dollar Umsatz macht und keinen Gewinn. Dennoch dürfte sich der Zukauf für den Schweizer Pharmakonzern lohnen. Intermune verfügt über ein neues Medikament gegen Lungenfibrose; eine tödlich verlaufende Krankheit, von der weltweit rund fünf Millionen Menschen betroffen sind. Im November könnte die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA die Genehmigung für das Medikament erteilen. Dank der Vertriebs-Power von Roche wird dem neuen Medikament mittelfristig ein Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Dollar zugetraut.

Zudem trägt das neue Mittel dazu bei, dass Roche mit Medikamenten gegen Atemwegserkrankungen eine neue, vielversprechende Sparte aufbaut. Bisher machen die Schweizer hier mit zwei eigenen Präparaten 1,5 Milliarden Franken Jahresumsatz. Ein weiteres Medikament steckt in der Entwicklungspipeline.

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Erfolg mit Medikamenten gegen Krebs

Schwerpunkt von Roche sind Medikamente gegen Krebs. Seitdem die Schweizer 2008 den amerikanischen Biotechkonzern Genentech übernommen haben und damit zahlreiche Medikamente gegen Krebs in ihr Portfolio bekamen, ist Roche auf diesem Gebiet die Nummer eins. Und ein weiterer Durchbruch kündigt sich an: Ein neues Medikament von Roche soll die Stärkung der körpereigenen Immunabwehr gegen Krebs möglich machen. Insgesamt stecken in der Entwicklungspipeline derzeit 27 neue Präparate und Projekte in fortgeschrittenem klinischem Stadium.

Vor allem die stabilen Wachstumsraten seiner führenden Krebsmedikamente (Herceptin, Mapthera, Avastin) dürften Roche in diesem Jahr einen Umsatzanstieg von 46,8 Milliarden Schweizer Franken auf rund 48 Milliarden bringen. Dass der Franken gegenüber dem Dollar seit einigen Monaten rückläufig ist, wird im zweiten Halbjahr die Währungsbelastungen verringern. Der Nettogewinn sollte mindestens 12 Milliarden Franken erreichen, nach 11,4 Milliarden im Vorjahr. Steigen sollte nächstes Frühjahr auch die Dividende – zum 28. Mal in Folge.

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