Aktien, Anleihen, Fonds: Die Anlagetipps der Woche

Aktien, Anleihen, Fonds: Die Anlagetipps der Woche

von Frank Doll, Anton Riedl und Heike Schwerdtfeger

Der Hamburger Klinikbetreiber Asklepios erhöht seinen Umsatz in den letzten fünf Jahren um ein Drittel und bei Nintendo zeichnet sich ein Ende des Negativtrends ab. Aktien, Anleihen und Fonds für die private Geldanlage.

Aktientipp: Nintendo - Kult-Racer Mario Kart gibt wieder Gas

Der Welterfolg der Spielkonsole Wii hatte den japanischen Spielekonzern nach deren Markteinführung 2006 zeitweise zu einer Gelddruckmaschine gemacht. Doch vom Fiskaljahr 2010 (30. März) an ging es bergab. Die Jahreserlöse schrumpften seither um gut 70 Prozent und dürften im Geschäftsjahr 2015 nur noch gut 550 Milliarden Yen erreichen, umgerechnet 5,7 Milliarden Dollar. Seit 2012 verbrennt Nintendo Geld, insgesamt 204 Milliarden Yen.

Unterhaltungsjunkies spielen heute vermehrt auf Smartphones und Tablet-Computern. Mit der zunehmenden Speicherkapazität dieser mobilen Geräte ist auch das Angebot an preiswerten und kostenlosen Spielen stark gewachsen. Darunter gelitten hat die Nachfrage nach klassischen Spielkonsolen für den Heimgebrauch.

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Nintendo hatte es nicht geschafft, mit neuen und attraktiven Spielen die Verbraucher an der Spielkonsole zu halten. Doch rechtzeitig vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft zeichnet sich ein Ende dieses Negativtrends ab. Neue interaktive Spiele wie „Mario Kart 8“ oder „Super Smash Bros.“ kurbeln die Verkäufe der Spielkonsole Wii U wieder an. Im Septemberquartal wurde gut eine Million Geräte verkauft, doppelt so viele wie vor einem Jahr. Auch die Verkäufe der neuen portablen Spielkonsole 3DS, die Anfang des Jahres schleppend angelaufen waren, legten im Jahresverlauf zu. Im jüngsten Quartal wurde sie weltweit 2,1 Millionen Mal verkauft. Selbst wenn ein kräftiger Schub im Weihnachtsgeschäft ausbleiben sollte, dürfte Nintendo im aktuellen Geschäftsjahr nach langer Durststrecke wieder in die schwarzen Zahlen kommen und positive freie Mittelzuflüsse einfahren. Luft zum Atmen haben die Japaner ohnehin noch. Aus den Boomjahren sind immer noch hohe Rücklagen geblieben. Die Bilanz ist lupenrein. Etwa 46 Prozent der Marktkapitalisierung von umgerechnet 16,5 Milliarden Dollar werden durch Cash gedeckt. Der Unternehmenswert des schuldenfreien Spielekonzerns entspricht nur dem gut doppelten Wert der Marke Nintendo. Diesen veranschlagt das Beratungshaus Interbrand immerhin noch auf gut vier Milliarden Dollar.

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