Aktien, Anleihen, Fonds: Die Anlagetipps der Woche

Aktien, Anleihen, Fonds: Die Anlagetipps der Woche

von Anton Riedl, Frank Doll und Heike Schwerdtfeger

Nach harten Rückschlägen in den letzten Jahren kann der Spezialmaschinenbauer KSB nun wieder auf wachsende Zahlen hoffen. Aktien, Anleihen und Fonds für die private Geldanlage.

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Druck in der Pipeline. Qualitätstest von Kraftwerkspumpen bei KSB.

Aktientipp: KSB - Pumpen für Klima, Wasser und Aktienkurs

Wenn der Spezialmaschinenbauer KSB im März die Zahlen für 2014 auf den Tisch legt, dürfte der Nettogewinn nicht einmal 40 Millionen Euro erreicht haben. Das wäre der niedrigste Gewinn seit 2005, sollte nun aber der Tiefpunkt gewesen sein – auch für KSB-Aktien, die noch immer weit unter ihren Top-Kursen von 2007 und 2011 notieren.

KSB ist einer der führenden Hersteller von Flüssigkeitspumpen und Industriearmaturen. Die Kunden stammen aus der Gebäudetechnik, der Wasserwirtschaft sowie aus den Branchen Energie und Bergbau. KSB profitiert vom steigenden Bedarf an Trinkwasser und Abwasserentsorgung, ist ein wichtiger Zulieferer für Heizungs- und Klimatechnik und ist vorn dabei, wenn es um die Ausrüstung von Tankern und Verladeterminals für Flüssiggas geht. Die Branchenexperten der Warburg-Bank rechnen damit, dass die für KSB wichtigen Absatzmärkte pro Jahr im Durchschnitt um zwei bis drei Prozent wachsen.

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Der Rückgang 2014 hatte vier Gründe: Preisdruck im Kraftwerksgeschäft, Währungsturbulenzen, schwierige Geschäfte der KSB-Ableger in Russland und Brasilien sowie Vorleistungen für den Konzernumbau.

Auf den Problemfeldern deutet sich eine Erholung an. Das wichtige Projektgeschäft mit Kraftwerksaufträgen aus China und Indien belebt sich. Dass der Euro nicht mehr stark ist, wie im ersten Halbjahr 2014, sondern schwach, kommt KSB mit seinem internationalen Umsatzanteil von mehr als 60 Prozent zugute. Schon im vergangenen Jahr kamen insgesamt 3,6 Prozent mehr Neubestellungen herein; das sollte für einen leichten Umsatzanstieg auf 2,3 Milliarden Euro reichen.

Bei den Margen dürfte sich der Ausbau des Vertriebs positiv bemerkbar machen. Zudem könnten die Aufträge aus China und Indien ein Signal dafür sein, dass sich der Preisdruck im Kraftwerksgeschäft abschwächt.

Alle KSB-Aktien zusammen kosten an der Börse derzeit 800 Millionen Euro. Schon das Eigenkapital in der Bilanz liegt mit derzeit rund 840 Millionen Euro darüber. Eine günstige Aktienbewertung und die gute Dividende machen es leicht, auf den Turnaround von KSB zu setzen.

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