Aktien, Anleihen, Fonds: Die Anlagetipps der Woche

Aktien, Anleihen, Fonds: Die Anlagetipps der Woche

von Anton Riedl, Frank Doll und Sebastian Kirsch

Die Dividende von Hochtief wurde bereits stark erhöht, doch der spanische Konzern ACS soll den Kurs jetzt noch weiter treiben. Aktien, Anleihen und Fonds für die private Geldanlage.

Aktientipp: Hochtief - Mehr Kursgewinn mit Großaktionär ACS

Hochtief meint es gut mit seinen Aktionären: Weil im abgelaufenen Geschäftsjahr der Nettogewinn um 46 Prozent auf 252 Millionen Euro gestiegen ist und für den Verkauf einer asiatischen Tochtergesellschaft ein dreistelliger Millionenerlös hereinkam, wird die Dividende um ein Viertel auf 1,90 Euro je Anteil erhöht. Das wären beim aktuellen Kurs schon 2,7 Prozent. Doch dabei dürfte es nicht bleiben. Der spanische Bau- und Infrastrukturkonzern ACS sollte den Kurs treiben.

Seit die Spanier im März 2007 bei Hochtief mit 25,01 Prozent eingestiegen sind, haben sie ihren Anteil schrittweise aufgestockt. Im Juni 2011 kamen sie über die 50-Prozent-Marke, derzeit halten sie offiziell 61 Prozent. Auf bis zu 66 Prozent dürften die Spanier kommen, wenn Hochtief über ein Aktienrückkaufprogramm bis Ende des Jahres maximal 6,9 Millionen Stücke (zehn Prozent vom Grundkapital) kauft und diese Aktien dann eingezogen werden. Dieser Rückkauf läuft derzeit über den Xetra-Handel in Frankfurt. Ab der Schwelle von 90 Prozent könnte ACS schließlich noch die letzten freien Aktionäre mit einer Barabfindung herausdrücken. Vorher müsste natürlich noch der zweite Großaktionär, der Wüstenstaat Qatar, sein Hochtief-Paket (11,1 Prozent) an ACS abtreten. Dass der Qatar-Anteil an der Börse derzeit mit 540 Millionen Euro ein gutes Stück mehr wert ist als die 400 Millionen, die Qatar im Dezember 2010 beim Einstieg in die Hand genommen hatte, würde den Abschied versüßen.

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Hochtief ist für ACS so wichtig, weil in dem Essener Baukonzern mehr steckt als der aktuelle Börsenwert von 4,9 Milliarden Euro. Schon auf 3,6 Milliarden Euro Marktkapitalisierung bringt es der wichtigste Hochtief-Ableger, der australische Baukonzern Leighton, der vom Infrastrukturboom in Asien profitiert. Dazu kommen auf dem nordamerikanischen Markt die dort führenden Baukonzerne Turner, Flatiron und Clark Builders. Mehr als 22 Milliarden Euro Jahresumsatz dürften die weltweiten Hochtief-Gesellschaften in diesem Jahr erzielen. Bisher wird an der Börse jeder Euro Jahresumsatz nur mit 22 Cent bezahlt. Top-Werte der europäischen Baubranche (Vinci, Skanska) bringen es auf 60 bis 80 Cent.

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