Aktien und Anleihen 2014: Gewinne natürlich wachsen lassen

Aktien und Anleihen 2014: Gewinne natürlich wachsen lassen

von Heike Schwerdtfeger

Nach sehr guten Gewinnen mit Aktien und Anleihen, dämpft die Vermögensverwaltungssparte der Deutschen Bank, DeAWM, in einem Ausblick die Erwartungen für 2014. Für risikobereite Anleger bieten aber europäische Aktien und südeuropäische Anleihen Chancen.

Wer einen Garten hat, dort Blumen, Gemüse oder Bäume pflanzt, der schaut auch nicht jeden Tag nach, ob alles wächst und wie seine Ernte ausfallen wird. So sollten es auch Aktien- oder Anleiheinvestoren halten, riet jüngst bei einem Frankfurt-Besuch der Chef der britischen Fondsgesellschaft Jupiter, Edward Bonham-Carter. Und viele Vergleiche mit der Natur bemühten auch die Strategen der Deutsche Asset&Wealth Management (früher DWS) bei ihrem Marktausblick für 2014. Das Haus ist Marktführer bei Investmentfonds in Deutschland, seine Erwartungen und Prognosen spiegeln sich also in hunderten Fonds für Privatanleger wider. Die können sich nach Ansicht der Experten zwar auf solide Zuwächse einstellen, sollten aber 2014 nicht mit den hohen Gewinnen rechnen, die in diesem Jahr in vielen Märkten erzielt werden konnten.

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Flexible Geldanlage Jetzt sind aktive Anleger gefordert

Minizinsen lassen Ersparnisse real schrumpfen, bei Aktien und Immobilien droht eine Spekulationsblase. Aktive Anleger können dem mit flexibler Depotaufteilung entkommen.

Wer in Zeiten drohender Blasenbildung an Börse und Immobilienmarkt sowie anziehenden Daumenschrauben des Staates erfolgreiche Geldanlage betreiben will, muss flexibel investieren und sein Depot aktiv managen. Quelle: Fotolia

Es wäre schön, wenn es so kommt: Die Aktienmärkte könnten langsam aber stetig wachsen – wie ein Baum–  und das zarte Pflänzchen der Euroland-Konjunktur wird nach Ansicht der Experten von der  Europäischen Zentralbank, die die Rolle eines Landschaftsgärtners übernimmt, weiterhin gehegt und gepflegt. Wetterkapriolen, wucherndes Gestrüpp, Angstblüte oder fallende Blättern kamen im Vokabular der Marktpropheten für 2014 nicht vor. Die wichtigsten Wirtschaftsräume laufen nach Ansicht von DeAWM-Investmentstratege Asoka Wöhrmann 2014 synchron aufwärts. Für Japan gibt es nach jahrzehntelanger Durststrecke die Hoffnung, dass die politischen Maßnahmen von Premierminister Shinzo Abe wirken und die Deflationsspirale aufhalten.

Bonsai statt Boom bei Anleihen

Am Anleihemarkt gilt künftig generell Bonsai statt Boom. Die Renditen der Staatsanleihen sind nach einem jahrelangen Boom niedrig und werden es bleiben. Erst ab Februar 2015, wenn die Europäische Zentralbank ihre als Long Term Refinancing Operation" (LTRO) genannte Finanzspritze zurückfährt und die Banken die aufgenommenen Gelder zurückzahlen müssen, könnten die Renditen wieder steigen. Dann erwartet der Rentenchef der DeAWM, Stefan Kreuzkamp, das sich der Geldmarkt normalisiert und die Renditen von derzeit 0,2 auf über ein Prozent bis 2016 steigen könnten. Bei Tagesgeldern wird also weiterhin wenig zu holen sein. Das gilt aber auch für Staatsanleihen der Bundesrepublik, aus denen sich die DeAWM soweit es geht zurückgezogen hat. Nennenswerte Renditen an die zwei Prozent für eine fünfjährige Laufzeit wird es nach Ansicht von Kreuzkamp nur noch für Schwellenländer-Staatsanleihen, Hochzinsanleihen ausfallgefährdeter Schuldner sowie Schwellenländer-Unternehmensanleihen geben.

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