Aktienfonds: Rosinen picken an der US-Börse

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Aktienfonds: Rosinen picken an der US-Börse

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Finanz-Kongress - Obamas Konflikt mit der Republikaner-Mehrheit bewegt die Börse

von Sascha Grundmann

Trotz der mit Haushaltskürzungen verbundenen Unwägbarkeiten birgt die US-Börse Chancen. Wie Fondsanleger davon profitieren können und wie sie Risiken abfedern.

Auch wenn der Wahlkampfmarathon ein für ihn glückliches Ende genommen hat: Barack Obama sucht schon wieder den Kontakt mit den Wählern. So traf sich der wiedergewählte US-Präsident am Dienstag mit einer Gruppe von Inhabern kleinerer Unternehmen und am Mittwoch mit Amerikanern aus der Mittelklasse, die „schwer getroffen werden könnten, wenn der Kongress es nicht schafft, die Steuererleichterungen für die Mittelklasse zu verlängern“, so die offizielle Erklärung des Weißen Hauses.

Der kleine, aber gezielt geführte Stich macht es deutlich: Obama will über seine Auftritte in der Öffentlichkeit Druck auf die Republikaner ausüben. Diese haben die Mehrheit im Kongress – und damit die Macht, wichtige Entscheidungen zu blockieren. Vor allem anderen geht es um das „fiscal cliff“ (fiskalische Klippe), ein Programm aus Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen, das automatisch in Kraft treten würde, wenn sich Demokraten und Republikaner bis Jahresende nicht auf Einsparungen in der Haushaltspolitik einigen können.

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Börsianer vom Wahlausgang wenig begeistert

Die Börsen fürchten, dass es Obama nicht gelingen könnte, diese Klippe zu umschiffen. Vor allem deshalb hatten sich Börsianer vom Wahlausgang wenig begeistern lassen. Der Aktienmarkt gab in den Wochen nach der Wahl sukzessive Terrain ab, sicher auch deshalb, weil die Börse in den Monaten vor der Wahl noch stark gestiegen war: Im September hatte der S&P 500, der Index der 500 größten börsennotierten Unternehmen der USA, mit 1474 Punkten ein neues Jahreshoch erklommen, er blieb nur rund 100 Punkte vom bisherigen Allzeithoch aus dem Jahr 2007 entfernt.

Die Skepsis der Börsianer, die den Index nach der Wahl zeitweise wieder auf ein Niveau unterhalb von 1350 Zählern drückte, resultierte weniger aus der Enttäuschung über die Personalie Obama als daher, dass sein Sieg über den republikanischen Kandidaten Mitt Romney so knapp ausgefallen war. Bernd Weidensteiner, US-Experte der Commerzbank, glaubt, dass „die Demokraten ihre Verhandlungsposition durch die Wahlen zwar etwas verbessert haben, der Präsident bleibt aber auf einen Kompromiss mit den Republikanern angewiesen“. Und das ausgerechnet jetzt.

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