Anlagetrends: Wem institutionelle Anleger ihr Geld anvertrauen

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Die Studie "Aktuelle Anlagetrends bei institutionellen Anlegern" von Feri EuroRating zeigt, bei wem Banken, Versicherer & Co. ihr Geld lassen.

von Kerstin Dämon

Der niedrige Leitzins macht Banken und Versicherern das Leben schwer. Eine Studie verrät, wem sie in dieser Situation ihr Geld anvertrauen und wo sie investieren.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hält die Füße still und belässt den Leitzins bei 0,25 Prozent. Das schmeckt nicht nur den Börsianern nicht, auch institutionelle Anleger wie Versicherer kommen wegen des anhaltenden Zinstiefs seit Jahren immer mehr in Bedrängnis. "Am Ende des Tages müssen die Investoren Rendite erwirtschaften", erklärt Christian Michel, Investment Officer beim Fonds- und Analysehaus Feri Eurorating. Und dafür dürfen sie nur zu geringen Teilen in renditestarke Anlagevehikel investieren. "Der Rendite-Druck auf die Investoren ist groß", so Michel. Um die entsprechende Rendite zu erzielen, müssen die Investoren oft das Risiko ihrer Anlagen erhöhen – soweit es ihnen erlaubt ist. Das hat oft auch Auswirkungen auf die Portfolioaufteilung zwischen Renten und anderen Anlageklassen.. "Das ist eine große Herausforderung."

Den Großteil des Investments der Versicherungen machen sichere, aber wenig lukrative Staatsanleihen aus. 81 Prozent des Portfolios der Versicherer und 56 Prozent des Portfolios der Altersversorger bestehen aus Renten. Das ist das Ergebnis einer Studie zu Anlagetrends bei institutionellen Anlegern der Ratingagentur Feri Eurorating.

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Und diese Gruppe ist groß: Die Investmentwirtschaft verwaltet rund zwei Billionen Euro, das entspricht knapp 70 Prozent des deutschen Bruttoinlandproduktes. Hiervon stammen rund 1071 Milliarden Euro von institutionellen Investoren. Die von Feri EuroRating befragten 138 institutionellen Anleger haben zusammen ein Anlagevolumen von 770 Milliarden Euro, davon werden mehr als 246 Milliarden Euro von externen Asset Managern verwaltet. Insgesamt haben die befragten Banken, Stiftungen, Versicherungen und Altersversorger 850 Mandate bei 122 verschiedenen Asset-Management-Gesellschaften.

Die Kleinen haben die Nase vorn

Um zu eruieren, wo das Geld hinfließt, habe man - salopp gesagt - die Anleger gefragt: "Wen kennst du, wem vertraust du?", so Michel. Ihr Geld vertrauen die Profi-Anleger überwiegend "kleineren Häusern" an, die weniger große Summen verwalten, wie er erzählt. Diese seien sowohl bei Aktien, Renten und Mischfonds, als auch bei Alternativen und Absolute Return Fonds "sehr gut positioniert". So sind zwar Pimco und Fisch Asset Management mit mehr als 90 Prozent Kompetenzwahrnehmung bei den Renten-Anlegern ganz vorne, dahinter folgen aber direkt die Bantleon Bank und die Nord LB.

Auch bei Aktien tauchen an der Spitze bekannte Namen wie Fidelity, State Street Global Investment, JP Morgan und Goldman Sachs auf. Dahinter folgen beispielsweise Quoniam Asset Management, Warburg Invest Kapitalanlagegesellschaft oder Lazard Asset Management.

Top 5 Gesellschaften für RentenanlegerProzent in der Kompetenzwahrnehmung
Pimco94 Prozent
Fisch Asset Management92 Prozent
Bantleon Bank70 Prozent
Nord LB69 Prozent
Meriten Investment Management55 Prozent
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