Anlegerschutz: Ex-Aktionärsschützer zu zwei Jahren Haft verurteilt

Anlegerschutz: Ex-Aktionärsschützer zu zwei Jahren Haft verurteilt

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Der frühere Vize-Chef der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger, Markus Straub, steht im Gerichtssaal 175 des Münchner Landgericht.

Nach dem Urteil kommt Markus Straub frei und muss lediglich eine Geldstrafe zahlen. Er war wegen Kursmanipulationen angeklagt worden.

Der ehemalige Vizechef der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK), Markus Straub, ist wegen Aktienkursmanipulationen zu mehr als zwei Jahren Haft verurteilt worden. Ein mitangeklagter Herausgeber von Börsenbriefen wurde zu drei Jahren Haft und 27 000 Euro Geldstrafe verurteilt. Die Beiden Angeklagten standen seit zwei Monaten vor Gericht, weil sie Aktienkurse von Unternehmen gezielt beeinflusst haben, um selbst daran zu verdienen.

Die Ermittlungen gegen sie und weitere Mitglieder einer Clique aus Aktionärsvertretern und Finanzautoren wurden von den Behörden als größter Schlag gegen organisierte Kursmanipulationen in Deutschland bezeichnet. Die juristische Aufarbeitung gestaltete sich aber schwierig. Nach einer Absprache zwischen den Verfahrensbeteiligten wurde ein Teil der Anklagevorwürfe fallengelassen.

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Trotz des Urteils befindet sich Straub und der mitangeklagte Herausgeber ab sofort auf freiem Fuß. Beide sitzen seit Herbst 2010 in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl wurde daher aufgehoben.

Eine Geldstrafe muss Straub dennoch zahlen. Das Münchner Landgericht verurteilte ihn zur Zahlung von 36.000 Euro. (maz, dpa)

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