Auktionen: Kunst für Rekordsummen

Auktionen: Kunst für Rekordsummen

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Sotheby's-Chefauktionator Tobias Meyer vor dem Kunstwerk "Sleeping Girl" von Roy Lichtenstein: Beinahe 45 Millionen Dollar brachte das Gemälde bei der Auktion ein - der höchste Betrag der jemals für ein Lichtenstein-Werk gezahlt wurde.

Quelle:dpa

Erneut zahlen Bieter bei einer Kunstauktion in New York Rekordpreise. Sotheby's brachte der Verkauf eines Lichtenstein den höchsten Preis für ein Gemälde des Künstlers.

Es sind unglaubliche Summen die derzeit in New York für Kunstwerke verschiedenster Künstler gezahlt werden. Nachdem das Auktionshaus Christie's für Edvards Munchs „Der Schrei“ einen neuen Höchstpreis meldete, rief auch Sotheby's schon vor der Auktion Anfang der Woche Rekordpreise aus und bekam sie jetzt auch: Für einen Lichtenstein zahlte ein Bieter Mittwochabend fast 45 Millionen Dollar.

Eine schlafende Schönheit hat für einen neuen Rekord gesorgt: Das „Sleeping Girl“ des Pop-Art-Künstlers Roy Lichtenstein ist in New York für fast 45 Millionen Dollar verkauft worden. Das 1964 entstandene Bild ging bei der Abendauktion von Sotheby's für 44.882.500 Dollar (knapp 35 Millionen Euro) weg.

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Damit lag das Bild, das auf 30 bis 40 Millionen geschätzt war, knapp über dem bisherigen Rekord. Das bisher teuerste Gemälde des vor 15 Jahren gestorbenen Künstlers war im November für 43,2 Millionen Dollar versteigert worden.

„Sleeping Girl“ ist ein knapp 92 Zentimeter großes quadratisches Bild, das im typischen Comicstil Lichtensteins gehalten ist. Zu sehen ist eine blonde Schönheit, die hinreißend schlummert. Wie üblich bei Lichtenstein wirkt das Bild wie der vergrößerte Schnipsel eines Comics - inklusive der Gesichtsfarbe, die aus weißem Untergrund mit roten Punkten den Anschein von rosa gibt.

Irisches Kunstwerk so teuer wie Lichtenstein

Enttäuscht blieb man allerdings vom „Double Elvis“: Das Bild von Andy Warhol war auf 30 bis 50 Millionen Dollar geschätzt worden. Doch bei 33 Millionen war schon Schluss, mit dem üblichen Aufgeld sind es 37 Millionen.

Unmittelbar nach dem Lichtenstein wurde aber noch ein anderes Bild für exakt den selben Preis verkauft. „Figure Writing Reflected In Mirror“ gilt als eines der kraftvollsten Werke Francis Bacons. Das Bild des 1992 gestorbenen Iren - nicht mit dem englischen Philosophen gleichen Namens zu verwechseln - war seit 1977 in einer Pariser Galerie und galt deshalb als marktfrisch.

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Derart hohe Preise machen auch bisher Unerfahrene in Sachen Kunst auf den Markt aufmerksam. Wer in Kunst investieren will, sollte sich aber zuvor ausreichend informieren.

Lohnenswert sei es aber allemal, sagt auch der Düsseldorfer Kunstberater Helge Achenbach im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. "Ich glaube, dass die Preise für Kunst weiter steigen werden. Wer auf die richtigen Künstler gesetzt hat, konnte schon immer faszinierende Gewinne machen", so Achenbach.

Quelle:  dpa
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