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Kommentare zu: Mit Aktien und Gold gegen die Enteignung

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5 Kommentare
  • 14.09.2012, 12:22 UhrDerOekonom

    "Mit Aktien und Gold gegen die Enteignung"?
    Das wird der direkte Weg in den finanziellen Ruin sein. Weil die Grundannahme Inflation falsch ist.

    Es wird eben KEIN Geld gedruckt - auch wenn sich ein Foto einer Druckerpresse in den Medien immer ganz eindrucksvoll darstellen lässt. Das was passiert ist, dass bestehende ungedeckte Kredite mit neuen ungedeckten Krediten "bezahlt" werden.
    Das mag vorläufig reichen, um aus diesen Kreditvolumensteigerungen Rohstoff-, Immobilien- und Aktienindizes nach oben zu treiben.
    Aber Kredite werden irgendwann fällig und Kredite müssen IMMER bezahlt werden. Entweder vom Schuldner durch Rückzahlung (was Jahrzehnte üblich war, heute aber gar nicht mehr möglich ist) oder durch Abschreibungen durch den Gläubiger.
    Der massive Abschreibungsbedarf der unermesslichen Schuldengebirge kann zwingend nur zu einem einzigen Resultat führen: Deflation.
    Diese Deflation wird sämtliche Asset-Klassen treffen.
    Wer heute zu den kreditfinanzierten Höchstkursen einsteigt, wird froh sein können, wenn ihn dies nicht finanziell ruiniert.

  • 14.09.2012, 13:15 UhrDCWorld

    Ich sehe das anders als der Benutzer "DerOekonom". Besonders der Teil, dass Kredite immer zurückgezahlt werden müssen hat mich verwundert. Theorie und Praxis sind hier zu unterscheiden.

    Zur drohenden Inflation:
    Edelmetalle, insbesondere Gold, sind eine äußerst wirksame Medizin, um nicht von der bereits begonnen massiven Geldflut "schwer getroffen" zu werden. Sollten Sie sich womöglich fragen, ob der Goldpreis bereits zu hoch ist, dann sei an den Anfang der Krise erinnert, als die Unze noch 650$ gekostet hat. Nachdem sich die neuen Maßnahmen der Zentralbanken voll entfalten, wird sich der Goldpreis von heute (1770$) als günstig erweisen.
    Quelle: http://www.start-trading.de/blog/2012/09/14/gold-ihre-medizin-gegen-die-geldflut/

    • 14.09.2012, 15:07 UhrDerOekonom

      @DCWorld

      "Besonders der Teil, dass Kredite immer zurückgezahlt werden müssen hat mich verwundert. Theorie und Praxis sind hier zu unterscheiden."

      Können Sie sagen, welche dritte Möglichkeit neben Zurückzahlen und Abschreiben es noch gibt, einen Kredit aus der Welt zu schaffen?
      Dieses Mysterium scheint ja die Basis Ihres Erklärungsansatzes zu sein. Die Verwendung des Begriffs "Geldflut" unterstreicht das mangelnde Verstöndnis. Es gibt keine Geldflut, es gibt eine Kreditflut.

      Ansonsten, viel Erfolg beim Investieren.

    • 15.09.2012, 00:53 Uhrkaesekuchen

      Da alles Geld in unserem System Schuldgeld ist, ist "Kredit" mit "Geld" gleichzusetzen. Wenn es eine Kreditflut gibt, gibt es also auch eine Geldflut.
      Aber ich pflichte Ihnen bei: Die Deflation wird mal wieder völlig außer acht gelassen. Die Inflationsfanatiker glauben allen ernstes, dass es so simpel und kalkulierbar ablaufen wird (steigende Inflation, also sichern wir uns mit Immos und Gold und Aktien ab).
      Ziemlich blauäugig, obwohl: Am Ende werden die Inflationisten recht bekommen. Der endgültige Zusammenbruch wird (hyper-)inflationär sein, so wie immer am Ende eines Geldsystems, dass auf Betrug aufgebaut ist. Das ändert aber nichts daran, dass auf dem Weg dahin noch der ein oder andere Crash Immobilien,- Aktien,- und andres Sachvermögen vernichten wird. So manch ein "Häuslebauer" wird das finanziell nicht überleben.
      Da wir alle keine Glaskugel haben, kann der einzig richtige Weg doch nur der in der Mitte sein: 50% Sachwerte, 50% Cash. Und wenn es crasht: reinbuttern.

  • 14.09.2012, 22:53 UhrChlodwig

    Hehe
    Mich würde interessieren, wie man ESM-Ratsmitglied wird,
    der Posten ist hochinteressant.
    Dann könnte ich zum Beispiel 10 Mio. Euro annehmen, und
    an die Bank direkt 1 Mia. Euro Steuergelder weiterleiten.
    Selbst wenn dass raus käme, würds
    keine Konsequenzen haben, da völlige Immunität auch
    vor dem Strafrecht gewährleistet wäre.
    Man könnte sich fühlen wie einst die Zäsaren,
    und den Regierungen und Parlamenten ne lange Nase
    drehen. Solch eine Machtvollkommenheit gab es
    wohl zuletzt nur noch unter dem grossen Genossen Stalin.

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