Bafin: Deutsche Banken könnten Pleite in Griechenland verkraften

Bafin: Deutsche Banken könnten Pleite in Griechenland verkraften

Die Deutsche Banken sind aus Sicht der Bafin-Chefin Elke König auf eine mögliche Pleite in Griechenland vorbereitet. Zudem sei die Lage in Spanien und Portugal nicht mit Griechenland vergleichbar.

Die Deutschen Banken könnten eine Pleite Griechenlands nach Einschätzung der Finanzaufsicht Bafin verkraften. Das Engagement deutscher Institute in dem Mittelmeerland sei vergleichsweise gering, sagte die neue Bafin-Chefin Elke König am Dienstag in Bonn. „An Spekulationen über die künftige Finanzpolitik Griechenlands beteilige ich mich nicht, aber ich bin sicher, dass die deutschen Kreditinstitute inzwischen auf alle möglichen Szenarien vorbereitet sind“, sagte die ehemalige Versicherungs-Managerin, die die Bafin seit Anfang des Jahres leitet.

Besonders Spanien steht derzeit wegen großer Kapitallöcher seiner Banken im Visier der Märkte. König sagte, die Bafin beobachte die Entwicklung in Spanien und auch in Portugal genau. Die Situation in beiden Ländern sei allerdings mit der Lage Griechenland nicht zu vergleichen.

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Spanien etwa leide unter den spezifischen Folgen einer geplatzten Immobilienblase und nicht an einer „strukturellen Überschuldung des Landes“, sagte die Bafin-Chefin. Das deutsche Bankensystem sei vergleichsweise robust, könne sich aber von Entwicklungen im Umfeld nicht vollständig abschotten. In der Finanzkrise 2007 bis 2009 hätten die Banken die Staaten in Anspruch genommen, jetzt ziehe die Staatsschuldenkrise die Banken in Mitleidenschaft.

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