Börse Frankfurt: Investoren zweifeln an Firmengewinnen

Börse Frankfurt: Investoren zweifeln an Firmengewinnen

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Wenn Insider eigene Aktien in einem beachtlichen Maß kaufen, dann sind diese offenbar günstig – zu günstig. Ein guter Einstiegszeitpunkt, um den Insidern zu folgen.

Quelle:Handelsblatt Online

Mutige Anleger haben in den vergangenen drei Monaten gut verdient. Ob es so weitergeht, hängt auch von der Entwicklung der Unternehmen ab, die in den nächsten Wochen über das dritte Quartal berichten.

Der Dax kämpft vorbörslich mit der Marke von 7.200 Punkten. Er tendiert damit weiter nach unten. Schon am Freitag hat das Marktbarometer ein Prozent abgegeben und mit 7.216 Punkten den Präsenzhandel beendet. Die Experten für Kursbilder wundert das gar nicht. "Der Rückschlag hat längst begonnen und wird sich noch eine Weile fortsetzen", sagt Lutz Mathes, Chef des renommierten Chartbüros Hans-Dieter Schulz in Darmstadt. Mit Rückschlag meint er die Kursrückgänge in der vergangenen Woche, die den Dax in der Spitze um immerhin zweieinhalb Prozent drückten.

Der Tag an den Märkten (Stand: 6:30 Uhr)

  • Dax

    + 1,0 Prozent

  • Euro Stoxx 50

    + 1,25 Prozent

  • Dow Jones

    + 0,35 Prozent

  • Nikkei

    - 0,58 Prozent (Schlusskurs vom 11.10)

  • Euro

    1,2921 Dollar (+ 0,4 Prozent)

  • Gold

    1.769 Dollar (+ 0,4 Prozent)

  • Öl (Brent)

    116,48 Dollar (+ 1,3 Prozent)

Dennoch: Von einem so positiven dritten Quartal für die Anlagemärkte hätten vor drei Monaten viele Investoren nicht zu träumen gewagt. Es kam wieder einmal anders, als man dachte. Trotz anhaltender Krise im Euro-Raum liegen wichtige Aktienindizes und auch Anleihen unterschiedlicher Art im Plus. Öl führt die Hitliste mit einem Zuwachs von 16,7 Prozent an. Eine Unze Gold kostet in Euro 9,6 Prozent mehr als vor drei Monaten. Bei den Aktien ragt der heimische Markt heraus. Der Deutsche Aktienindex (Dax) gewann 12,5 Prozent.

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Die Quartalsbilanz belegt: Es war eine Zeit für mutige Anleger. Lee Freeman-Shor, Fondsmanager bei Skandia Investment, erkennt den Grund: "Die Monate Juli, August und September standen im Zeichen der Draghi- und Bernanke-Puts." Er spricht von den Lockerungen der US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank sowie ihren Aufkaufprogrammen.

Die freigesetzte Liquidität floss auch in Risikoanlagen. Am meisten profitierten davon Aktien der Unternehmen, die von Beginn an im Zentrum der Krise standen: die Banken. Eine BNP Paribas gewann 29 Prozent, eine Barclays 39 Prozent.

"Investoren dürften schlicht gedacht haben, Bankaktien seien die größten Profiteure dieser geldpolitischen Maßnahmen", urteilt der Skandia-Manager. Die Aktien sprangen, weil die Banken-Notierungen vorher extrem gestürzt und Investoren massiv untergewichtet waren.

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