Bulgarien: Korporative Handelsbank verliert ihre Lizenz

Bulgarien: Korporative Handelsbank verliert ihre Lizenz

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In Bulgarien hat die viertgrößte Bank des Landes ihre Lizenz verloren

Die bulgarische Nationalbank hat dem viertgrößten Geldinstitut des Landes die Lizenz entzogen. Kunden bekamen die garantierten Einlagen nicht ausgezahlt.

Erstmals seit dem EU-Beitritt hat Bulgariens Nationalbank BNB einem Institut die Lizenz entzogen. Die Korporative Handelsbank (KTB) erfülle die Kapitalauflagen nicht, erklärte die Nationalbank am Donnerstag. Das Kapitaldefizit der viertgrößten Bank des ärmsten EU-Landes liege nach der Prüfung von Finanz- und Aufsichtsberichten bei 3,7 Milliarden Lewa (1,89 Milliarden Euro).

Bulgarien ist seit 2007 EU-Mitglied, gehört aber noch nicht zur Euro-Zone.

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Die KTB ist seit Mitte Juni geschlossen. Nach einem massiven Kundenansturm hatte das Institut die Nationalbank informiert, dass seine Liquidität ausgeschöpft sei. Die garantierten Einlagen von bis zu umgerechnet 100.000 Euro wurden nicht ausgezahlt.

Guthaben großer Privatfirmen und Gemeinden in Millionenhöhe sind vom Gesetz nicht garantiert. Kunden der KTB hatten seit Wochen auch mit Protesten eine schnelle Lösung gefordert.

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