Bundesregierung: Neue Zeiten für deutsche Solarbranche

Bundesregierung: Neue Zeiten für deutsche Solarbranche

Die Bundesregierung macht einen neuen Fördertopf auf und will mit 25 Millionen Euro der KfW Bankengruppe der Speicherung von Solarstrom auf die Sprünge helfen.

Umweltminister Peter Altmaier sagte, "das wichtige Projekt einer Speicherförderung für Fotovoltaik-Anlagen" werde ab 1. Mai anlaufen. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) sollen demnach Solaranlagen-Besitzer beim Kauf einer Hausbatterie mit bis zu 660 Euro je Kilowatt Solarstromleistung gefördert werden.
Dafür stelle die staatliche Förderbank KfW in diesem Jahr 25 Millionen Euro zur Verfügung. Einige Firmen bieten seit geraumer Zeit Solarspeicher an wie etwa Varta, Voltwerk aus dem Hause Bosch oder Solarworld. Diese sind aber bislang noch sehr kostspielig. Werden Lithium-Batterien massentauglich, rechnen Experten mit einem Preis von 400-500 Euro je Kilowattstunde. Derzeit sind sie etwa doppelt so teuer.
Der BSW begrüßte die Förderung von Solarstromspeichern. "Wir rechnen mit einer regen Nachfrage", sagte BSW-Präsident Günther Häckl. Das Interesse an Batteriespeichern besonders bei Betreibern von kleinen Solarstrom-Anlagen bis zehn Kilowatt Anlagenleistung, die sich typischer Weise auf Ein- oder Mehrfamilienhäusern finden, sei groß. "Die neuen Förderzuschüsse werden den Speichereinsatz nun beflügeln. Wenn der Speichermarkt in Schwung kommt, sind angesichts der großen Nachfrage sinkende Kosten aufgrund von Skaleneffekten und technologischen Fortschritten zu erwarten", betonte Häckl.

Hendrik Leber "In der Solarbranche wird es einen Schub geben"

Hendrik Leber, Fondsmanager und Value-Investor, sucht stets nach unterbewerteten Aktien - und wird etwa bei Solarunternehmen und in Japan fündig. Wo er beim nächsten Kursrutsch zuschlägt.

Der Vermögensverwalter und Fondsmanager, Hendrik Leber, Co-Chef und Gründer von Acatis, im Interview mit WirtschaftsWoche. Quelle: Presse

Die gestiegenen Strompreise und die drastisch reduzierte Solarstromförderung kurbelt das Interesse der Solaranlagenbesitzer am Eigenverbrauch ihres Ökostroms an. Der BSW hatte bereits in der vergangenen Monaten einen Trend zum Eigenverbrauch von Solarstrom ausgemacht. Am einfachsten und billigsten ist es derzeit, Geräte wie Trockner, Wasch- und Spülmaschinen über Zeitschaltuhren in der sonnenintensiven Mittagszeit zu nutzen. Die Zukunft gehört aber der Speicherung von Ökostrom - auch in Privathaushalten, darin sind sich die Experten einig. Roberto Cominotto, Fund Manager bei Swiss & Global Asset Management, ist sich sicher: "Wenn der Markt für Elektroautos zu einem Massenmarkt wird, werden auch die Hausbatterien boomen."

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