Chartsignal: Reichlich Raum für den Goldpreis

Chartsignal: Reichlich Raum für den Goldpreis

von Anton Riedl

Wem der Glanz des Goldes in den Augen funkelt, der denkt wahrscheinlich an die exorbitante Jahrhundert-Hausse von 1970 bis 1980. Die aktuelle Hausse begann im April 2001 bei 256 Dollar je Feinunze begann und erreichte vor ein paar Monaten mit einem Goldpreis von 1900 Dollar ihren bisherigen Höhepunkt. Ist sie deshalb überreif und der Goldpreis mittlerweile schon zu weit gestiegen? Aus der Sicht der Charttechnik überwiegen die Gegenargumente.

 

Bild vergrößern

Auch 4000 Dollar ist laut Experten ein möglicher Preis pro Unze Gold.

Mit dem Anstieg auf über 1900 Dollar je Feinunze stieg der Goldpreis im Sommer leicht über den oberen Rand seines zehnjährigen Aufwärtstrendkanals hinaus. Das ist ein klares Zeichen für einen starken Markt. Könnte das womöglich schon eine Übertreibung sein? Kaum. Wie das Endstadium einer großen Hausse aussieht, zeigt die rasante Rally im Laufe des Jahres 1979, die schließlich im Januar 1980 in eine hektische Kaufpanik mündete. Von einem solchen Überschießen ist der Goldmarkt derzeit weit entfernt.

Anzeige

Die Gold-Hausse 1970 bis 1980 ist durch eine klassische Konsolidierung etwa in der Mitte des großen Aufwärtstrends gekennzeichnet. Auch in der aktuellen Hausse fand im Jahr 2008 eine Konsolidierung statt. Erweist sich das wiederum als Mitte im Aufwärtstrend, ergäbe das bis übers Jahr 2015 hinaus Spielraum für Preise von bis zu 4000 Dollar – grob gerechnet.

Chart für den Goldpreis (zum Vergrößern anklicken)

Chart für den Goldpreis von 1970 bis heute (zum Vergrößern anklicken)

Dabei wäre selbst ein solcher Anstieg noch kein so großer Zugewinn, wie ihn die goldenen Siebzigerjahre gebracht hatten. Damals stieg der Goldpreis in zehn Jahren von 35 Dollar auf 835 Dollar, also um 2286 Prozent. Würde er das jetzt wieder schaffen, müsste er von seinem Tiefpunkt im April 2001 bei 256 Dollar bis auf über 6000 Dollar klettern. Ein solches Ziel klingt utopisch, ist aber auch nur noch rund 260 Prozent von den aktuellen Notierungen entfernt. Der Weg bis dahin wäre also nicht einmal mehr halb so weit wie die 640 Prozent, die Gold seit 2001 schon geschafft hat.

Die langfristigen Zielprojektionen für Gold machen noch erhebliche Preisaufschläge möglich. Dabei ist der Markt so stark, dass er kurz- bis mittelfristig auch deutliche Korrekturen verträgt. In den nächsten Monaten könnte die Feinunze sogar bis auf 1300 Dollar sinken, und noch immer wäre der große Aufwärtstrend intakt. Für Zukäufe dürfte es also reichlich Gelegenheiten geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anzeige
Immobilien-Wertfinder:Was Mieten und Kaufen in Ihrer Region kostet
Immobilien-Wertefinder

Mit unserem interaktiven Tool finden Sie Interessierte Mieten und Kaufpreise in ihrem Viertel und ihrer Straße. Mehr...

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%