Crash-Propheten warnen: „Der finale Kollaps wird definitiv kommen“

Crash-Propheten warnen: „Der finale Kollaps wird definitiv kommen“

, aktualisiert 27. November 2014, 10:21 Uhr
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Matthias Weik (links) und Marc Friedrich sehen schwarz für unser Wirtschaftssystem.

von Jessica SchwarzerQuelle:Handelsblatt Online

Schulden, Niedrigzinsen, Liquiditätsspritzen – das ist volkswirtschaftlicher Wahnsinn, sind die Autoren Matthias Weik und Marc Friedrich überzeugt. Und dieser Wahnsinn kann nur zu einem gigantischen Crash führen.

Sie sind Querdenker, wollen aber keine Pessimisten sein. Auch wenn ihr aktueller Bestseller „Der Crash ist die Lösung. Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihre Vermögen retten“ das vermuten lässt. Im Düsseldorfer Wirtschaftsclub sprechen Matthias Weik und Marc Friedrich über falsche Rettungspolitik, gigantische Schuldenberge, enteignete Sparer und Aktionäre sowie den besten Schutz des Ersparten für den Fall der Fälle.

Herr Weik, Herr Friedrich, sind Sie besonders pessimistische Menschen?
(lachen) Matthias Weik: Nein, wir sind optimistische Menschen.

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Der Titel Ihres Buches lässt anderes ahnen?
Marc Friedrich: Der Titel ist leider das Resultat unserer Recherche. Wenn man rein objektiv die Fakten betrachtet, dann kann man durchaus pessimistisch werden. Aber wir sind nicht grundsätzlich negativ eingestellt. Wir sind Realisten.

Weik: Wir erleben gegenwärtig eine gigantische Krise. Aber in einer solchen Krise steckt auch eine große Chance.

Friedrich: Die Krise ist keinesfalls gelöst, sondern von Notenbankern und Politikern mit viel Geld lediglich in die Zukunft verschoben worden.

Die Rettungsmaßnahmen der Notenbanken haben die Krise also nur in die Länge gezogen?
Friedrich: Absolut. Die Rettung ist eine Farce. Die Arbeitslosenzahlen in den Krisenländern pendeln immer noch um die Rekordniveaus und die Staatsverschuldung steigt von einem Hoch zum nächsten. Griechenland hat beispielsweise momentan eine höhere Staatsverschuldung als vor dem Schuldenschnitt.

Weik: Mit dieser beispiellosen Rettungsorgie haben wir den Bock zum Gärtner gemacht. All die Vertrauensbrüche, Lügen, Betrügereien. Erstes Opfer war die Demokratie.

Inwiefern?
Weik: Nehmen Sie doch nur den Rettungsfonds ESM. Der ist immun. Auch seine Mitarbeiter sind immun, können ihre Immunität nur selber aufheben. Damit bewegt sich der ESM außerhalb des Rechtssystems. Für uns als überzeugte Demokraten ist das unerträglich.

Friedrich: Zudem ist die Finanzbranche weltweit die einzige die sich außerhalb von Recht und Gesetz bewegt und sich aus allen überführten Machenschaften herauskaufen kann und dann so weitermacht wie zuvor.


Notenbanken sind Brandstifter und Feuerwehr zugleich

Ist der Rettungsfonds ein falsches Instrument gegen die Krise?
Friedrich: Ja, es gibt keine Lösung im bestehenden System. Unser Finanzsystem hat eine mathematisch begrenzte Lebensdauer und diese ist 2008 abgelaufen und wird seitdem nur mit immensen Maßnahmen künstlich am Leben erhalten. Die Politik erkauft sich lediglich teuer Zeit.

Weik: Und am Ende ist keiner haftbar. Wie kann das sein? Die Krise hat uns eine ganze Stange Geld gekostet. Wir Bürger zahlen dafür mit unserem Geld. Und die Top-Banker – immerhin Mitverursacher und Katalysatoren der Krise – werden nicht persönlich zur Verantwortung gezogen. Das ist dem Bürger nicht mehr zu vermitteln.

Friedrich: Die Verursacher der Krise sind gleichzeitig die Gewinner der Krise. Die Rechnung für die Rettung wird anderen ausgestellt. Viele Banken sind durch das Geld der Notenbanken heute sogar noch größer, noch mächtiger und vor allem noch systemrelevanter als vor der Krise. Und dieser Joker wird bei der nächsten Krise gegenüber den Staaten und vor allem den Bürgern gezückt um sie damit zu erpressen.

Weik: Die Banken sind nicht systemrelevant, sie sind das System! 99 Prozent der Staatsanleihen kauft schließlich die Finanzindustrie und bestimmt damit wo es langgeht. Aus diesem Grund hat sich seit 2009 nichts Grundlegendes geändert. Alle Regeln wurden entweder von der Finanzlobby ad acta gelegt, massiv verwässert oder in die ferne Zukunft verschoben.

Die größte Macht haben aber derzeit doch die Notenbanken?
Friedrich: Ja, sie sind Brandstifter und Feuerwehr zugleich. Die Bilanzen der Notenbanken wurde seit 2008 immer weiter aufgepumpt. Die Märkte sind völlig manipuliert. Bei der Buchrecherche mussten wir mit Entsetzen feststellen, dass die amerikanische Notenbank Fed an 85 Prozent aller Handelstage in die Märkte interveniert hat. Geht ihre Bilanzsumme hoch, steigt beispielsweise auch der S&P 500. Das hat mit Kapitalismus nichts mehr zu tun, sondern tendiert eindeutig Richtung Planwirtschaft.

Langsam, aber sicher verabschiedet sich die Fed doch von der Politik des billigen Geldes …
Friedrich: Da mag sein. Aber wenn eine Notenbank ausschert, springt eine andere sofort ein. Denken Sie nur an die Bank of Japan, und auch die EZB, die ihre Geldpolitik immer weiter lockert und jetzt sogar ABS-Papiere aufkauft und auch damit droht, Unternehmensanleihen aufzukaufen.


Auch Aktionäre mussten bluten

Also keine Rückkehr zur Normalität?
Friedrich: Wie sollte das gehen? Wir hatten noch nie mehr ungedecktes Papiergeld im System als heute. Wenn die Notenbanken die Reißleine ziehen, kommt es zu einem Dominoeffekt, der sich nicht mehr aufhalten lässt. Das nächste Jahr könnte sehr gefährlich und spannend werden.

Für Aktionäre oder Sparer?
Weik: Man muss sich doch fragen, in was für einem Kapitalismus wir leben. Unternehmen und Banken wurden verstaatlicht und Aktionäre enteignet, das hat mit freier Marktwirtschaft nichts zu tun. Heute werden Sparer enteignet, weil die Zinsen die Inflation nicht mehr wettmachen. Und Aktionären geht es oftmals kaum besser.

Wieso das? Die Aktienmärkte sind in den vergangenen Jahren doch kräftig gestiegen.
Weik: Trotzdem mussten auch Aktionäre bluten. In Irland ist beispielsweise keine Bank mehr am Kapitalmarkt. Hier wurde enteignet, um den Kapitalismus zu retten.

Einige sind schon noch übrig. Aber trotzdem: Waren die, wie sie es nennen, Enteignungen ein Fehler?
Friedrich: Ja, wir verschieben die Probleme nur. Der finale Kollaps wird definitiv kommen. Wir können Schulden nicht immer weiter mit Schulden bezahlen.

Weik: Seit 2007 sind die Schulden laut der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) weltweit um 50 Prozent auf über 150 Billionen gestiegen.

Friedrich: Arbeitslosigkeit, Schulden, Niedrigzinsen, Liquiditätsspritzen – das ist doch volkswirtschaftlicher Wahnsinn. Wir werden das Ding komplett an die Wand fahren. Die aktuelle Episode wird als das größte missglückte Notenbankexperiment in die Geschichtsbücher eingehen.

Weik: Und nach dem Kollaps sollten wir die Chance nutzen und ein System schaffen, das allen nutzt.
Wie könnte das aussehen?

Weik: Leider haben wir noch kein neues System in der Tasche, aber in unserem Buch haben wir ein paar Denkanstöße gegeben. Grundsätzlich gilt aber: nichts ist alternativlos. Es gibt immer Alternativen.

Friedrich: Fakt ist, das wir heute in einem zutiefst ungerechten System leben …


Verlust von Moral, Anstand und Werten machte Krise erst möglich

… das wird aber jetzt kein Plädoyer für den Sozialismus, oder?
Friedrich: Um Gottes Willen, nein! Aber es muss sich etwas ändern. Wir sehen doch, dass die Rettungsorgie seit 2008 nichts gebracht hat und man mit Zahlen und Geld der Krise nicht beikommen kann. Wir müssen viel tiefer gehen. Wir haben eine echte Systemkrise, nicht nur wirtschaftlich sondern auch menschlich. Da müssen wir ansetzten. Wir haben in den letzten Jahren und Jahrzehnten auf der Wohlstandsleiter viele wichtige Attribute, die für das Funktionieren einer Gesellschaft essentiell sind, ad acta gelegt zugunsten von Gier, Egoismus und dem neusten Handy. Durch den Verlust von Moral, Anstand und Werten in der Finanzwelt war die Krise überhaupt erst möglich.

Haben Sie Beispiele für uns?
Friedrich: Unzählige. Unser Rechtssystem. Warum wird Steuergeldverschwendung nicht genauso bestraft wie Steuerhinterziehung?

Weik: Oder unseren Konsum. Wir können uns alles leisten, zahlen aber erst später. Wir sollten uns nur das leisten, wofür wir auch das Geld haben.  

Wer wie Sie an den großen Crash glaubt, sollte also was tun? Wie investieren?
Friedrich: Keine Schulden machen und raus aus Papier- und rein in Sachwerte, den diese dienen dem Besitzer direkt und unmittelbar, ohne dass zu viele Parteien daran mitverdienen können. Eine breite Streuung ist ebenfalls sehr wichtig. Man sollte höchstens 30 Prozent in eine Anlageklasse investieren.

Viele Deutsche halten Immobilien für die beste Anlage auch in turbulenten Zeiten. Eine gute Idee?
Weik: Ein schuldenfreies Dach über dem Kopf ist nicht falsch. Wir kommen zwar aus dem Land der Häuslebauer, halten aber Immobilien als Investment für fraglich. In den vergangenen 100 Jahren sind sie verglichen mit anderen Anlageklassen nicht so toll gelaufen.

Friedrich: Außerdem lässt sich nichts einfacher besteuern als Immobilien, weil sie eben immobil sind. Man kann sie nicht einfach über die Grenze tragen. Außerdem werden sie schnell zum sprichwörtlichen Fass ohne Boden, wenn plötzlich die neue Heizung oder das neue Dach oder gleich beide nötig sind.

Welche Sachwerte empfehlen Sie dann?
Weik: Machen Sie es wie der clevere Adel seit Jahrhunderten und investieren Sie in Sachwerte wie Land, Wald, Acker, Edelmetalle und direkte Unternehmensbeteiligungen.

Keine Aktien? Das sind doch auch Sachwerte.
Weik: Wir sind nicht grundsätzlich gegen Aktien, aber sie sind nun mal derzeit irrational überbewertet.

Friedrich: Die Märkte sind manipuliert. Deshalb ist es vielleicht sinnvoll für Anleger ihre Aktien zu verkaufen, solange es sich lohnt. Das Geld legen sie dann besser beispielsweise in Gold oder Silber an, aber bitte physisch und damit auch anonym. Von Papiergold raten wir ab.


Mit Wald und Whiskey lässt sich angenehm schlafen

Wälder, Wiesen oder Äcker zu kaufen, ist aber mit erheblichem Aufwand verbunden. Das geht nicht mal eben so. Man muss das Land ja auch erst einmal finden, sich das Umfeld anschauen, die Chancen ermitteln.
Weik: Natürlich muss man sich um seine Geldanlage kümmern. Jedoch kann man Wald und Ackerland verpachten. Hierbei steht jedoch nicht die Rendite sondern der Vermögenserhalt im Vordergrund. Wir empfehlen übrigens, in der eigenen Region zu investieren und das Geld dort wirken zu lassen. Geld kann wirken aber niemals arbeiten – Menschen arbeiten. Hedgefonds kaufen bereits seit einiger Zeit massiv Land auf. Von Auslandsinvestitionen raten wir hier ab.

Warum?
Weik: Dafür ist der falsche Zeitpunkt. Wenn der Crash kommt, kommen Sie vielleicht nicht an Ihr Eigentum im Ausland heran und die Rechtssicherheit ist nicht garantiert.

Mal abgesehen von Land, wie könnte man sein Geld noch sinnvoll anlegen?
Weik: Unternehmensbeteiligungen sind eine Alternative, aber direkt und dinglich abgesichert und nicht über Aktien. Denn Aktien haben Sie auch nicht mehr Zuhause liegen, sondern sie werden virtuell verwahrt – von den Banken.

Was ist mit Mikrofinanzierung oder Crowdfunding? Das sind oft ebenfalls Investitionen in Sachwerte.

Weik: Das P2P Lending und Crowdfunding haben wir im Buch ebenfalls positiv bewertet und sehen es als eine sinnvolle Ergänzung mit Zukunft an. Sie können aber auch mit 5000 Euro eine Maschine für den heimischen Mastbetrieb finanzieren. Geht der Betrieb Pleite, gehört Ihnen immer noch die Maschine. Oder Sie leihen dem Bauer um die Ecke Geld, dieser Kredit wird aber mit Land abgesichert. Es gibt viele Möglichkeiten.

Friedrich: Es liegt sehr viel Geld völlig nutzlos auf Konten herum und wird dort täglich weniger, weil es an Kaufkraft verliert. Übrigens finde ich, dass auch Whiskey eine gute Anlage ist. Er war in großen Krisen auch immer Währung und Tauschmittel.

Whiskey und Gold als sicherer Hafen?
Friedrich: Mit Wald, Acker, Whisky und Edelmetallen lässt es sich angenehm schlafen, denn der Crash wird kommen. Wir müssen unser Geld schützen. Wir leben von der Substanz, von der Politik ist leider nichts zu erwarten. Der drohende Kollaps zwingt uns, uns mit der Wahrheit auseinanderzusetzen. Irgendwann ist das Spiel vorbei. Es ist einfach viel zu viel heiße Luft in unserem Wirtschaftssystem und die muss irgendwann raus. Wir können nur davor warnen, weiter in die manipulierten Märkte zu investieren.

Weik: Gold funktioniert doch im Grunde wie eine Krankenversicherung. Wir hoffen, sie nicht zu brauchen. Aber es beruhigt, sie zu haben.

Gold gilt auch als Schutz vor Inflation, obwohl diese Gefahr scheinbar gebannt ist …
Weik: Gebannt? Wohl kaum. Wenn man Geld druckt, dem keine Waren und keine Dienstleistungen gegenüberstehen, dann entsteht zwangsläufig Inflation. Wer sagt, es gibt keine Inflation, der wohnt, heizt und isst nicht und fährt auch nicht Auto. Früher hätte doch niemand vier Mark für einen Salatkopf oder zwei Mark für eine Gurke bezahlt!


Der Euro ist wohl doch der Teuro

Aktuell ist die Inflation aber doch historisch gering?
Weik: Selbst diese moderate Inflation knabbert aber an Deutschlands Lohntüten. Die Reallöhne sanken in Deutschland im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 0,2 Prozent. Die Nominallöhne lagen 2013 um 1,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum aber um 1,5 Prozent. Und seit 2001 haben wir real etwa zwei Prozent weniger in der Lohntüte - der Euro ist wohl doch der Teuro!

Friedrich: Wir sagen als überzeugte Demokraten und Europäer: Der Euro einigt nicht Europa. Der Euro zerstört Europa. Deutschland ist Export-Weltmeister, hat Rekord Steuereinnahmen aber 7,5 Millionen Menschen arbeiten im Niedriglohnsektor, einem der größten in ganz Europa, und damit droht ihnen die Altersarmutsschwelle.

Weik: Es kann doch nicht sein, dass der Nachtwächter eines großen Autobauers seinen Mindestlohn mit Hartz IV aufstocken muss, während der Autokonzern Milliarden verdient und am besten noch Subventionen kassiert und kaum Steuern bezahlt.

Friedrich: ….das ist sittenwidrig und unsozial! Das Signal ist leider klar: Arbeit lohnt sich nicht mehr, man kann mit Arbeit nicht mehr reich werden.

Die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher?
Friedrich: Wir haben bei unserem ersten Buch den passenden Untertitel: Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden. Die Schere geht immer weiter auf. Und das führt zu Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Der Crash könnte auf Druck von unten ausgelöst werden.

Glauben Sie das wirklich?
Weik: Wenn Frau Le Pen die nächste Wahl in Frankreich gewinnt und ihre Drohung wahr macht, aus dem Euro auszutreten, dann stehen wir alle ganz schnell ohne Geld da.

Friedrich: Frankreich ist unser Geheimfavorit, um den Euro zu erledigen. Die Lage spitzt sich immer mehr zu: Wenn es noch nicht einmal Deutschland als Exportweltmeister mit Rekordsteuereinnahmen wirklich ohne neue Schulden schafft, wie sollen es andere schaffen? Das Spiel ist aus, das System am Ende. Wir befinden uns in der Endphase.

Weik: Wer 50 oder 70 Prozent seines Kapitals retten kann, wenn es knallt, ist der große Gewinner.

Herr Friedrich, Herr Weik, vielen Dank für das Interview.

„Der Crash ist die Lösung. Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihre Vermögen retten“ von Matthias Weik und Marc Friedrich gibt es auch im Kaufhaus der Weltwirtschaft.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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