Drei Strategien, drei Depots: Wenn der Dax sich in der Höhenluft sonnt

Drei Strategien, drei Depots: Wenn der Dax sich in der Höhenluft sonnt

, aktualisiert 03. November 2013, 17:57 Uhr
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Georgios Kokologiannis

Quelle:Handelsblatt Online

Eine Mixtur aus wichtigen Unternehmenszahlen und einer Zinssitzung der Europäischen Zentralbank wird die Märkte in den kommenden Tagen auf Trab halten. Doch der große Aufwärtsschwung an der Börse ebbt wohl ab.

Diese Woche wird sicher turbulent: Diverse Quartalszahlen sorgen für neue Impulse. Und auch die EZB-Sitzung am Donnerstag birgt Sprengstoff. Schließlich wäre es durchaus möglich, dass sich die Tauben durchsetzen und die Zinsen im Euro-Raum gesenkt werden. Gut möglich also, dass es zu Marktbewegungen kommt. Fragt sich nur, in welche Richtung.

Schwankungen (oder Volatilität, wie Börsianer sagen) werden jedenfalls wahrscheinlicher. Und auf Volatilität kann man auch als Privatanleger spekulieren. Nun überlege ich, ob ich einen entsprechenden Indexfonds (ETF) erwerben soll. Die Fonds sind günstig zu haben, denn zuletzt machten Anleger damit ein ziemlich schlechtes Geschäft.

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Denn bis jetzt kannten die Aktienmärkte fast nur eine Richtung: Aufwärts. Allerdings sind die Produkte ziemlich kompliziert gestrickt. Bevor ich mich für eines entscheide, muss ich deshalb wohl noch einige Prospekte studieren.


Nur noch wenig Aufwärtspotenzial

Nach dem Erreichen der 9000er-Marke haben viele Analysten ihre Dax-Prognosen für das Jahresende nach oben geschraubt. So sieht die Deutsche Bank bis Jahresende Potenzial bis 9500 Punkte, die DZ Bank sieht den Dax bis Mitte 2014 bis auf 9600 Punkte klettern. Die Privatbank Donner & Reuschel rechnet mit 9700 Punkten zum Jahresende und einem Überschreiten der 10.000-Punkte-Marke im kommenden Jahr.

Glaubt man diesen Prognosen, hat ein Grossteil der Jahresendrally schon stattgefunden. Denn der deutsche Leitindex hat demnach für die kommenden acht Wochen nur noch ein Potential von fünf bis sechs Prozent. Da bin ich gespannt, ob die Prognosen aufgehen.

In dieser Börsenwoche stehen mit der Sitzung der Europäischen Zentralbank und der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten zwei wichtige Termine an.


Keine Langeweile in der kommenden Woche

Die Marke von 9000 Punkten hat der Dax anscheinend abgehakt – auf zu neuen Ufern, heißt offenbar das Motto vieler Börsianer. Auch in dieser Woche wird es weiter aufwärts gehen, meinen Aktienmarktexperten. „Denn der Dax tritt nun in seine saisonal stärkere Phase von November bis April ein“, heißt es von der Commerzbank.

Seit Mai raten die Experten eigenen Aussagen zufolge nur noch in Schwächephasen Aktienpositionen aufzustocken. „Seitdem waren jedoch die Rücksetzer im Dax seltener und kürzer, als wir es erwartet hatten“. Im November sollte man zuschlagen, wenn die Kurse einmal etwas sinken, empfehlen sie. Vor allem, solange die Notenbanken an ihrer expansiven Geldpolitik festhalten.

Spannend wird es in den nächsten Tagen durch unzählige Quartalsberichte, die veröffentlicht werden. Deutsche Investoren dürften unter anderem die Zahlen von BMW, Siemens, der Commerzbank, Allianz, Deutscher Telekom und Munich Re genau unter die Lupe nehmen. Auch die Sitzung der EZB am Donnerstag könnte für Schlagzeilen sorgen. Und dann soll am Donnerstag auch Twitter an der Börse starten – langweilig wird die Woche also bestimmt nicht.

Quelle:  Handelsblatt Online
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