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Edelmetalle: Warum die Pessimisten überwiegen

Edelmetalle: Warum der Silberpreis steigen muss

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Mittlerweile gibt es unter den nordamerikanischen Silberberatern so wenige Optimisten wie kaum zuvor. Der 20-Wochen-Durchschnitt der Optimistenzahlen fiel erstmals seit 2005 unter die Marke von 40 Prozent. Ein gutes Zeichen. (Zum Vergrößern bitte auf Grafik klicken.) Quelle: Marketvane, Silberjunge
Mittlerweile gibt es unter den nordamerikanischen Silberberatern so wenige Optimisten wie kaum zuvor. Der 20-Wochen-Durchschnitt der Optimistenzahlen fiel erstmals seit 2005 unter die Marke von 40 Prozent. Ein gutes Zeichen. (Zum Vergrößern bitte auf Grafik klicken.) Quelle: Marketvane, Silberjunge

Warum die Pessimisten überwiegen

Trotz des unverändert viel versprechenden langfristigen Ausblicks ist es jedoch für Anleger – wie kaum in einem einem anderen Markt – wichtig, antizyklisch in Silber zu investieren. „Sei gierig, wenn andere sich fürchten, und fürchte dich, wenn andere gierig werden“. Der Leitspruch von Warren Buffett gilt für jede Anlage, aber mit Blick auf die großen Preisausschläge besonders für Silber. Kaufpanik ist ein ebenso schlechter Ratgeber wie von Verlustangst getriebene Verkäufe.

Der Name "Seltene Erden" ist irreführend, denn es handelt sich nicht um Erde, sondern um Metalle. Diese Metalle wurden aber zunächst in seltenen Mineralien gefunden und als Oxide, was früher als Erde bezeichnet wurde, isoliert. Doch selbst die seltenen unter den "Seltenen Erden", dazu gehören Thulium und Lutetium, sind in der Erdkruste 200-mal häufiger vertreten als das Edelmetall Gold. Ein Überblick über die wichtigsten der unbekannten Rohstoffe und ihre Verwendung, beinnend mit den "leichten" seltenen Erden. Lanthan Nickel-Metallhydrid-Batterien, wie sie in der derzeitigen Generation von Hybridautos zum Einsatz kommen, enthalten bis zu 30 Kilogramm Lanthan.

Bild: rtr

In den vergangenen Monaten hat sich die mediale Berichterstattung zu Silber spürbar abgekühlt. Die Zweifler, Nörgler und Gegner des Silbers bekamen deutlich Oberwasser. Silber ist, anders als Gold, nicht nur ein Edel-, sondern auch ein Industriemetall, das verbraucht und nicht nur gehortet wird. In guten Wirtschaftszeiten ist diese Eigenschaft ein besonderer Pluspunkt, bei drohenden Abschwüngen aber von Nachteil. Die zuletzt rückläufigen Inflationsraten und die sich abschwächenden Wirtschaftsdaten nähren den Pessimismus.

Silberförderung Quelle: Bloomberg, WFE, BIS, The Economist, McKinsey & Co., IMF, CPM Group, Silberjunge
Der Anteil der Silberförderung am Weltfinanzvermögen ist deutlich zurückgegangen. (Zum Vergrößern bitte Grafik anklicken.) Quelle: Bloomberg, WFE, BIS, The Economist, McKinsey & Co., IMF, CPM Group, Silberjunge

Mittlerweile gibt es unter den nordamerikanischen Silberberatern so wenige Optimisten wie kaum zuvor. Der 20-Wochen-Durchschnitt der Optimistenzahlen fiel erstmals seit 2005 unter die Marke von 40 Prozent. Ein gutes Zeichen. Denn wer schwarz sieht, der hat schon verkauft und taucht nicht mehr als Verkäufer am Markt auf. Auch an der US-Warenterminbörse Comex, wo der 5.000 Unzen umfassende Silber-Future gehandelt wird, sank das Interesse der spekulativen Finanzanleger deutlich. Stattdessen stieg der Marktpessimismus mit Blick auf eine Vielzahl von Indikatoren massiv an. Vieles spricht dafür, dass der Silberpreis zwischen 26 und 28 Dollar eine tragfähige Unterstützungszone ausgebildet hat.

Geldflut kann Silberpreis treiben

Der nächste große Anstieg wird spätestens dann kommen, wenn die Notenbanken zur Abwendung einer globalen Rezession die Märkte mit noch mehr Geld fluten als bisher schon. Abgesehen von China können die meist überschuldeten Industriestaaten ihre Volkswirtschaften nämlich nicht mehr mit großen Konjunkturpaketen beleben wie 2008/09. Handlungsfähig sind nur noch die Zentralbanken. Deren Bilanzsummen werden sich durch Staatsanleihenkäufe und Liquiditätsspritzen an Geschäftsbanken weiter aufblähen. Die Bank of England etwa besitzt bereits 29 Prozent aller britischen Staatsanleihen. Das entspricht aktuell einer Forderungssumme von 346 Milliarden Pfund Sterling. Die allerdings ist von recht zweifelhafter Werthaltigkeit.

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2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 21.02.2013, 16:25 UhrI_bit_him_in_the_calf.

    Egal, wohin der Preis von wem auch immer manipuliert wird. Ende der Neunziger, Anfang des neuen Milleniums lag er permanent zw. zwei und fünf Dollar. Da ist sein Wert anzusiedeln, auch wenn er künftig immer darüber liegen sollte, was aber nur die Papiergeldinflation anzeigt, und dass man ihn besser in Butter und Brot rechne als in Euro bzw. Dollar.

  • 23.11.2012, 10:48 UhrRheinlaender

    "Für Silber, das in Barren und Münzen gegossen wurde, wären es nach großzügigen Schätzungen gar nur rund zwölf Dollar pro Kopf – also noch nicht einmal eine halbe Unze."

    Und ich Esel habe seit 2002 auf Raiffeisenbak-Empfehlung ca. 12.000 € Netto in den Riester-Sparstrumpf gesteckt. Wären heute ca. 35 kg Silber.

    Zumind. seit 2008 habe ich aber das Silber im Focus (und kaufe Silbermünzbarren).

    Bei realen 7 Bio € Staatsverschuldung der BRD sehe ich keine Zukunft für dieses Monopolygeld.

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