Falschgeld: Blüten aus dem Internet boomen

exklusivFalschgeld: Blüten aus dem Internet boomen

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Gefälschte Euro-Geldscheine auf dem Schreibtisch des Falschgeldexperten beim Landeskriminalamt in Mecklenburg-Vorpommern.

von Mark Fehr und Thomas Stölzel

Im Internet boomt das Geschäft mit falschen Euro-Noten. Die Blüten tauchen bundesweit auf.

„Es handelt sich um ein bundesweites Phänomen“, erfuhr die WirtschaftsWoche aus dem Bundeskriminalamt. Die Leipziger Polizei hatte vor wenigen Tagen einen Mann gefasst, der im Supermarkt mit falschen Zwanzigern zahlen wollte. Er gab an, das Falschgeld im Nennwert von 400 Euro online gekauft zu haben – zum Preis von 200 Euro. Auch mehrere Landeskriminalämter bestätigten diesen Trend in der Falschgeldkriminalität.

Anbieter stellen ihre Kontaktdaten in digitale Chaträume oder Online-Foren. Interessenten können sich via anonymer Mailadresse oder Mobilfunknummer mit ihnen in Verbindung setzen. Die Seiten, auf denen solche Kontakte entstehen, wechseln ständig und sind mit Suchmaschinen nicht auffindbar. Nutzer tauschen die Zugangsdaten oft mündlich aus. Die Netzblüten sind aber in der Regel von lausiger Qualität, der Leipziger Kassiererin etwa war die ungewöhnliche Haptik der Scheine sofort aufgefallen.

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