Gbureks Geld-Geklimper: Es wird höchste Zeit für Ihre Finanzbildung

kolumneGbureks Geld-Geklimper: Es wird höchste Zeit für Ihre Finanzbildung

Kolumne von Manfred Gburek

Die Schulden- und die Eurokrise ergeben eine Mischung, der Anleger rechtzeitig ihr Wissen entgegensetzen sollten: Indem sie sich selbst zum Finanzberater ausbilden – eine besonders erfolgversprechende Investition in die Bildung.

Die Medien beschäftigen sich zurzeit international vorrangig mit der Eskalation des Syrien-Konflikts und dessen möglichen Folgen. Speziell in Deutschland nehmen sie sich auch den Wahlkampf vor, als hänge von dessen Ausgang das Wohl und Wehe der ganzen Bevölkerung ab – was schon deshalb nicht stimmen kann, weil jede kommende Regierung, egal in welcher Couleur-Zusammensetzung, noch jahrelang mit dem Euro- und dem Schuldenproblem in der Eurozone beschäftigt sein wird.

Und wenn Angela Merkel nun auch öffentlich zu der wenig originellen Erkenntnis kommt, die Griechen hätten erst gar nicht der Eurozone beitreten dürfen, ist das bloß Wahlkampf pur: Die Aussage steht im umgekehrt proportionalen Verhältnis zu ihrer Bedeutung, denn die Griechen haben den Euro immer noch – und wir weiter deren Probleme an der Backe.

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Auch wenn Merkels Herausforderer Peer Steinbrück sich wegen allzu vieler verbaler Klöpse nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, liegt er doch in einem Punkt richtig: „Natürlich sind wir in einer Haftungsunion.“ Die Folge: Deutschland wird für andere Euroländer zahlen, zahlen und nochmals zahlen, das heißt, sich ebenso wie die USA oder Japan immer mehr verschulden. Diese Erkenntnis ist zwar ebenso wenig neu wie die der Kanzlerin, aber sie hat absehbare Folgen für Ihr Geld. „Es geht nur noch darum, wie der Schaden verteilt wird“, resümierte dazu Daniel Stelter, Autor des Bestsellers „Die Billionen Schuldenbombe“, vor genau einem Monat in der Wirtschaftswoche.

Geldanlage "Anleger werden auf jeden Fall Vermögen verlieren"

Top-Berater Daniel Stelter fordert ein sofortiges Ende des Wirtschaftens auf Pump, einen Schuldenschnitt und mehr Investitionen in Zukunftsprojekte wie Bildung, Ressourcen-Schonung und Zuwanderung.

Quelle: dpa/Montage

Wie man Vermögen verlieren kann

Welche konkreten Folgen für Ihr Geld sieht der Bestsellerautor? Ziemlich düstere, so scheint es zunächst. Auf die Frage, was die Schuldenkrise für Anleger bedeute, antwortete er in jenem Interview: „Sie werden einen Teil ihrer Vermögen verlieren, egal, wie sie sich aufstellen. Eine individuelle Lösung, mit der sich Einzelne vor dem Schicksal der Masse retten können, gibt es nicht.“ Wirklich nicht? Immerhin stammt von Stelter die Empfehlung an junge Anleger: „Investieren Sie in Ihre Bildung und in die Ihrer Kinder.“ Dagegen macht er älteren Anlegern nicht gerade Mut, denn sie könnten „nur Schadensbegrenzung betreiben“ und sollten ihr Geld „breit streuen“.

Jetzt aber mal der Reihe nach. Man kann Vermögen auf unterschiedliche Weise verlieren, zum Beispiel durch Kredite, Arbeitslosigkeit, Scheidung, unzureichende Versicherungen, Anlagefehler, falsche Beratung, Betrug, Spekulation, Spiel, Emotionen in Sachen Geld, speziell Gier und Angst, Klumpenrisiken, Steuern, Inflation, Enteignung, Krieg u.a.

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