Gbureks Geld-Geklimper: Sichere Geldanlage einmal ganz anders

kolumneGbureks Geld-Geklimper: Sichere Geldanlage einmal ganz anders

Kolumne von Manfred Gburek

Falsch verstandene Sicherheit führt zu Anlagefehlern, richtig verstandene ist eine zeitraubende individuelle Angelegenheit. Fünf Erkenntnisse, warum sich der Aufwand trotzdem lohnt.

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie es in allernächster Zeit mit scheinbar widersprüchlichen Börsenkommentaren zu tun bekommen. Die Entwicklung der Aktien- und Devisenkurse, der Immobilien- und Edelmetallpreise reizt ja regelrecht zu Gedankenspielen, die genug Anlass zu entsprechenden Kommentaren geben. Und die schlagen sich umso stärker in den Medien nieder, je extremer sie sind. Das gilt für die Warnung der Bundesbank vor hohen Immobilienpreisen in deutschen Metropolen und erst recht für den von US-Börsenkommentatoren angestellten Vergleich der historischen Kursentwicklung an der amerikanischen Börse von 1926 bis 1931 (erst Boom, dann Crash) mit den bisherigen und potenziellen Kursen von 2011 bis 2016.

Manche Auguren erwarten sogar den Niedergang der ganzen Weltwirtschaft, weil Chinas Schattenbanken angeblich zu kollabieren drohen. Sie sollten ihr Augenmerk indes lieber darauf richten, dass China neben dem Kauf beachtlicher Mengen an Gold (inzwischen weltweit Nummer eins unter den Gold importierenden Ländern) den Verkauf von US-Staatsanleihen forciert hat. Erste Erkenntnis aus all dem: Von Fall zu Fall mag eine extreme Meinung als Spruch eines advocatus diaboli zur Überprüfung eigener Gedanken taugen, mehr aber nicht.

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Mannigfache Auslöser für eine Kurskorrektur

Ziehen wir dazu nur das Beispiel mit dem Vergleich der Kursentwicklungen an der US-Börse heran. Es stammt von Tom McClellan, Herausgeber eines amerikanischen Börsendienstes, den sein Papa Sherman McClellan gegründet hatte. Die Veröffentlichung datiert vom 27. November 2013. Robert Rethfeld, selbst Börsendienst-Herausgeber, griff das Beispiel an diesem Mittwoch auf und setzte alternative Vergleiche dagegen, etwa die Kurse an der US-Börse von 1931 bis 1941 verglichen mit den bisherigen und in Zukunft möglichen Kursen zwischen 2008 und 2018. Oder der Vergleich der Kurse ab 2003 und ab 2009.

Chart of Doom Wie eine Grafik Anleger in Panik versetzt

Eine kleine Grafik, die die Entwicklung des Dow Jones abbildet, bereitet Anleger in den USA große Sorgen. Sie zeigt Parallelen zwischen der heutigen Hausse und der Börse vor dem Crash von 1929.

Zum Vergrößern der Grafik bitte hier klicken. Quelle: Screenshot

Rethfelds Fazit: Der Durchmarsch des US-Börsenbarometers Dow Jones, ohne dass es zu einer Korrektur von mindestens 10 Prozent nach unten komme, sei „von keinem Muster gedeckt“. Erkenntnis daraus: Es kann nicht schaden, wenn auch Sie verschiedene aktuelle über historische Charts legen, um Parallelen zu entdecken. Nur sollten Sie ergänzend dazu unbedingt so manches Buch zur Wirtschaftsgeschichte lesen, um auch fundamentale Parallelen ausfindig zu machen. Im Übrigen kann der Auslöser für eine Kurskorrektur von mindestens 10 Prozent gerade im Zuge der aktuellen politischen Entwicklung in der Ukraine, in Syrien, Ägypten, Mali, Afghanistan, Brasilien, Thailand und anderen Krisenländern zu suchen sein.

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