Gbureks Geld-Geklimper: Warum der Anstieg beim Goldpreis nicht vorbei ist

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Wer noch kein Gold besitzt, sollte jetzt zugreifen, da ein Aufwärtstrend zu beobachten ist

Kolumne von Manfred Gburek

Der Goldpreis war zuletzt nach längerer Zeit mal wieder auf dem Weg nach oben. Ausrutscher oder Hoffnungsschimmer? Die Antwort ergibt sich aus maroden Staatsfinanzen und verzweifelten Zentralbanken.

In der vergangenen Woche nahmen die negativen Schlagzeilen zum Gold sprunghaft zu. Den Höhepunkt bildete zweifellos die Schlagzeile „Gold ist mausetot“ am Donnerstag. Wie sich schon einen Tag später herausstellte, ein Kontra-Indikator. Denn der Goldpreis schoss am Freitag in die Höhe. Eintagsfliege oder Beginn einer Aufwärtsbewegung nach über drei Jahren mit sukzessivem Preisverfall?

Wer eine vernünftige Antwort suchte, bekam sie just an jenem Freitag und am Samstag bei der zehnten Internationalen Edelmetall- & Rohstoffmesse in München, wo die meisten Referenten angenehm analytisch-sachlich blieben.

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Wie Anleger die Geldanlage Gold beurteilen

  • 76 Prozent

    Die deutliche Mehrheit – 76 Prozent – der Bürger ist der Meinung, dass Gold eine gute Ergänzung zu anderen Geldanlagen ist.

  • 68 Prozent

    68 Prozent halten Gold für eine sichere Geldanlage.

  • 58 Prozent

    58 Prozent finden, dass Gold für risikoscheue Anleger geeignet ist.

  • 46 Prozent

    Der Aussage 'Gold ist zur Zeit eine lohnende Anlage, weil die Kurse steigen werden' stimmt knapp jeder zweite Bürger zu.

Ausgangspunkt ist die vertrackte weltweite Verschuldung: Staats- und Privatschulden summieren sich mittlerweile auf 230 Billionen Dollar. Das ist mehr als das Dreifache der weltweiten Wirtschaftsleistung. Dieses Missverhältnis lässt sich nur noch mithilfe einer Radikalkur aus der Welt schaffen. Aber wie?

Sparen kommt nicht infrage, weil dafür die Zinsen zu niedrig sind. Wie wäre es mit einem Schuldenschnitt? Eine schlechte Idee, weil dann zum Beispiel ein Großteil der weltweit zirkulierenden Anleihen schlagartig an Wert verlieren würde; die weiteren Konsequenzen wären katastrophal – bis zur Depression. 

Politiker-Rezept: Weg mit der schwarzen Null!

Ist Wirtschaftswachstum ein Patentrezept? Politiker verwenden diesen Begriff jedenfalls auffallend oft. Und tatsächlich sickert zunehmend durch: Weg mit der schwarzen Null! Um das Wachstum zu befördern, werden Finanzminister weltweit bald Konjunkturspritzen verabreichen – und damit die Staatsverschuldung noch weiter in die Höhe treiben.

Die Zentralbanken werden den Politikern mit niedrigen Zinsen und allerlei Anleihen-Aufkaufprogrammen assistieren. Alle zusammen werden auf das Wachstum der USA verweisen, wo es angeblich gelungen ist, die Konjunktur zum Laufen zu bringen. Sagen wir lieber: zum Traben und mit der einen oder anderen Pause zwischendurch.

Es gibt bereits eine große Wirtschaftsnation, wo das Stimulieren der Konjunktur gnadenlos praktiziert wird: Japan. Doch der Erfolg lässt auf sich warten. Also wird eine Geldspritze nach der anderen verabreicht, Ende offen. Damit einher geht eine gigantische Yen-Abwertung gegen die anderen führenden Währungen.

Abwertung bedeutet: In Yen gerechnet wird für die Japaner über kurz oder lang alles ungemütlich teuer. Das nennt man Inflation. Die japanischen Staatsschulden machen mittlerweile über 272 Prozent der Wirtschaftsleistung aus. Das ist ein einsamer Rekord. Im Verhältnis dazu schneidet sogar Griechenland mit 175 Prozent besser ab, ganz zu schweigen von Ländern wie USA mit 96 Prozent - was jedoch wegen der absoluten Höhe schon schlimm genug ist. 

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