Gebühren: Wo die teuersten deutschen Bankautomaten stehen

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Gebühren: Wo die teuersten deutschen Bankautomaten stehen

Mit hohen Gebühren muss leider jeder rechnen, der bei einer fremden Bank Bargeld abheben möchte. Insbesondere Volks-und Raiffeisenbanken langen kräftig zu, wie ein deutschlandweiter Vergleich zeigt.

Wenn man an Geldautomaten einer fremden Bank Geld abhebt, können selbst kleine Beträge teuer werden. Banken und Sparkassen verlangen, wie die Welt berichtet, bis zu 7,50 Euro Gebühr pro Transaktion von fremden Kunden. Noch mehr sind bei Genossenschaftsbanken zu zahlen. Auf den ersten fünf Plätzen der Liste mit den höchsten Mindestgebühren befinden sich Volks- und Raiffeisenbanken. Die beiden Spitzenreiter sind die Raiffeisenbank Asbach-Sorga und die Volksbank Blaubeuren, zeigt die Auswertung von ING Diba und "Welt". Dazu wurden alle Abbuchungen von Juni bis August ausgewertet.

Die zehn kleinsten Sparkassen in Deutschland

  • Sparkasse Hohenwestedt

    Auf Rang 420 von insgesamt 429 Sparkassen kommt die Sparkasse Hohenwestedt. In der kleinen Gemeinde im Herzen Schleswig-Holsteins (rund 5.000 Einwohner) arbeiten 52 Menschen in einer der vier Filialen der örtlichen Sparkasse. Im Jahr 2010 sind sie auf eine Bilanzsumme von 261 Millionen Euro gekommen.

  • Sparkasse Geseke

    Platz 421 geht an die Sparkasse Geseke im Kreis Soest (Nordrhein-Westfalen). In der 20.000-Einwohner-Stadt arbeiten 80 Angestellte bei der Sparkasse. Die Sparkasse Geseke kam 2010 auf eine Bilanzsumme von 251 Millionen Euro.

  • Sparkasse Laubauch-Hungen

    Noch etwas weniger ist es bei der Sparkasse Laubach-Hungen, sie konnte 244 Millionen Euro in der Bilanz von 2010 ausweisen. Im hessischen Laubach leben aber auch nur rund halb so viele Menschen wie in Geseke.

  • Sparkasse Fröndenberg

    Rang 423 geht wieder nach Nordrhein-Westfalen, genauer gesagt nach Fröndenberg im Kreis Unna. Die Bilanzsumme der Sparkasse Fröndenberg belief sich 2010 auf 240 Millionen Euro.

  • Stadtsparkasse Schwalmstadt

    Auf den Rängen 424 bis 428 liegen nur Mitglieder des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen (SGVHT). Den Anfang macht die nordhessische Stadtsparkasse Schwalmstadt mit einer Bilanzsumme von 182 Millionen Euro.

  • Sparkasse Battenberg (Eder)

    Platz 425 geht auch nach Nordhessen, genauer gesagt in den Landkreis Waldeck-Frankenberg. Dort ist die Sparkasse Battenberg (Eder) ansässig, die auf eine Bilanzsumme von 178 Millionen Euro kommt.

  • Stadtsparkasse Grebenstein

    Auf Platz 426 liegt in Nordhessen, dieses Mal im Kreis Kassel. Die Sparkasse Grebenstein muss sich der in Battenberg aber nur um läppische 639.000 Euro geschlagen geben (178.420.000 Euro zu 177.781.000 Euro).

  • Stadtsparkasse Borken (Hessen)

    Im selben Landkreis wie die Stadtsparkasse Schwalmstadt (Schwalm-Eder-Kreis) liegt die Stadtsparkasse Borken. Sie kommt noch auf eine Bilanzsumme von 169 Millionen Euro - mit 47 Mitarbeitern in fünf Filialen.

  • Stadtsparkasse Felsberg

    Und noch einmal der Schwalm-Eder-Kreis, dieses Mal aber die Stadtsparkasse Felsberg. in der Stadt mit 10.000 Einwohnern arbeiten 42 Bank-Mitarbeiter in zwei Filialen - macht eine Bilanzsumme von 167 Millionen Euro.

  • Stadtsparkasse Bad Sachsa

    Die kleinste Sparkasse liegt im Süden Niedersachsens. In der 7.500-Einwohner-Kleinstadt Bad Sachsa gibt es nur eine Sparkassen-Filiale. Mit dieser kommt die Stadtsparkasse Bad Sachsa auf eine Bilanzsumme von 129 Millionen Euro.

14 Geldhäuser hatten in den vergangenen Wochen selbst vor zehn Euro Gebühr pro Transaktion nicht zurückgeschreckt. Dabei handelte es sich allerdings um einen Maximalbetrag, der in der Regel einem Prozent des Abhebebetrages entsprach. Nur wer 1000 Euro am Automaten zieht, kommt auf zehn Euro. Die Mindestgebühr lag bei diesen Häusern, zu denen auch Sparkassen gehören, dagegen unterhalb von fünf Euro.

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InstitutGebühr pro Transaktion
Raiffeisenbank Asbach-Sorga7,50 Euro
Volksbank Blaubeuren 7,50 Euro

Volksbank Winsener Marsch

6,00 Euro

Raiffeisenbank Todenbüttel

6,00 Euro

Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück

5,80 Euro

Volksbank Dassel

5,00 Euro

Volksbank Demmin

5,00 Euro

Volksbank Mitte

5,00 Euro

Salzlandsparkasse

5,00 Euro

Sparkasse Zwickau

5,00 Euro

Raiffeisenbank Fischenich-Kendenich

5,00 Euro

Raiffeisenbank Ried

5,00 Euro

Saalesparkasse

5,00 Euro

Volks- und Raiffeisenbank Saale-Unstrut

5,00 Euro

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Die Auswertung ist vor allem mit Blick auf den Bundestagswahlkampf brisant: Die SPD will laut Wahlprogramm die Bankautomatengebühren auf maximal zwei Euro deckeln. Laut der Untersuchung träfe eine solche Vorschrift aktuell mehr als drei Viertel aller Kreditinstitute.

1391 der insgesamt 1793 Banken und Sparkassen, die ausgewertet wurden, kommen demnach derzeit über diese von der SPD gesetzte Marke. Private Banken finden sich fast keine darunter. Diese hatten sich Anfang 2011 auf eine Obergrenze von 1,95 Euro an ihren Automaten geeinigt. Bei Genossenschaftsbanken und Sparkassen wird seit Langem darauf verwiesen, dass beide Bankengruppen über die größten und flächendeckenden Automatennetze in Deutschland verfügen, weshalb auch nur ganz wenige der eigenen Kunden überhaupt darauf angewiesen seien, an fremden Automaten Geld zu ziehen.

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