Geldanlage: Deutsche haben keine Ahnung von Finanzen

4 Kommentare zu Geldanlage: Deutsche haben keine Ahnung von Finanzen

  • Besonders Aktien und Zertifikate haben sich in den letzten zwanzig Jahren des öfteren ziemlich unrühmlich hervorgetan. Mag sein, das der Bundesbürger im Durchschnitt nicht viel von Finanzen versteht. Er hat aber verstanden, das Blasen, Schrottpapierhandel, allgegenwärtiger Insiderhandel und diverse andere Betrügereien für seine Finanzen alles andere als nützlich sind. Das gleiche gilt für Anleihen von Pleitestaaten, die er im Zweifelsfall mit seinem eigenen Steuergeld unfreiwillig retten muss.

  • Nach 13 Jahren kann ein deutscher Abiturient lesen, schreiben und vielleicht rechnen. Allgemeinbeildung? Selbst Goethe, Schiller und Mozart lernt er kaum noch kennen. Dafür die Halbweisheiten von Cohn-Bendit, Fischer und anderen Alt-68ern bei Grünen und SPD. Finanzen, Geschäfte - das ist doch alles Teufelswerk egoistischer Kapitalisten. Hätte er doch wenigstens den Faust gelesen, dann wüßte er wenigstens, was ein Vertrag ist, an den sich Akademiker bei der EU und der EZB nicht mehr halten müssen!

  • Die Mehrzahl der deutschen Anleger ist offenbar nicht so blöd, wie Bankanalysten und Fondsmanager das gerne hätten. Was von der Einschätzung dieser Zeitgenossen zu halten ist,weiss man doch spätestens seit 2008.
    Im engsten Familienkreis habe ich miterlebt, wie Bankster eines bekannten deutschen Instituts eine damals 79 Jahre alte Rentnerin zwischen 2006 und 2008 durch kriminelle Ausnutzung ihrer Gutgläubigkeit um ein Drittel ihrer Alterssicherung von 150.000 € gebracht haben. Ich kenne alle Details und kann nur sagen, diese Typen hätten vor Gericht gehört und ein Berufsverbot hätte mindestens auferlegt werden müssen.
    Meine paar Spargroschen verwalte ich selbst, wobei mir klar ist, dass bei den herrschenden Bedingungen für den normalen Sparer nichts zu holen ist.
    Hätte ich vor 12 Monaten VW Aktien gekauft ( nur ein Beispiel von zahlreichen anderen), wäre mein Anlagevermögen jetzt halbiert. Für den Finanzdienstleister, der mir das Geschäft vermittelt hätte, ohne jegliche Nachteile oder Verluste.Die Erzielung von Rendite ist meines Erachtens noch für längere Zeit ( bis nach dem Crash?)kein Thema, vielmehr ist der Kapitalerhalt das anzustrebende Ziel. Wer sich dazu vertrauensvoll an Finanzdienstleister wendet,kann genausogut seinen Hund einen Wurstvorrat bewachen lassen.

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