Geldanlage: Fahrplan für den Goldeinkauf

Geldanlage: Fahrplan für den Goldeinkauf

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Goldbarren und Münzen: Gold ist im Verhältnis zu anderen Anlageklassen immer noch günstig und hat noch viel Potenzial

von Frank Doll

Vermögensverwalter Felix Zulauf rechnet im Sommer mit günstigen Einstiegschancen beim Gold.

Die meisten Anleger seien zu sehr fixiert auf den nominalen Goldpreis. Dabei übersehen sie, dass Gold nach wie vor spottbillig sei, meint Ronald-Peter Stöferle. Der Goldexperte der Erste Bank Group in Wien empfiehlt Investoren daher, den Goldpreis stets ins Verhältnis zu anderen Finanzmarktgrößen zu setzen, etwa zu Geldmengenaggregaten oder den Preisen anderer Anlageklassen. Dann werde rasch klar, dass Gold nach wie vor nicht teuer ist und gar noch über ein gewaltiges Aufwärtspotenzial verfügt.

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Gold-Geldmengen-Relation im Blick

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Im Vergleich zu den historischen Spitzenwerten einiger dieser Relationen, errechnen sich für eine Unze Gold Preisziele, die von 4500 bis auf 8500 Dollar pro Unze reichen. So müsste Gold etwa auf über 4500 Dollar klettern, bis das Verhältnis von Gold zur US-Geldmenge M2 den historischen Spitzenwert von 1980 erreichte. Die Geldmenge M2 umfasst Banknoten und Münzen sowie die Bestände von Girokonten, Einlagenzertifikaten und Geldmarktkonten unter 100.000 Dollar. Zwar bewegt sich die Relation von Gold zu M2 bereits oberhalb des langjährigen Mittels. Doch Bullenmärkte endeten in Extremen und nicht in der Nähe von langfristigen Mittelwerten, sagt Goldbulle Stöferle.

Gar bis 8500 Dollar reichte das Goldpreisziel, wenn der Unzenpreis der Geldmenge MZM (Money Zero Maturity) gegenübergestellt wird. MZM besteht aus Bargeld, Girokonten, Sparkonten, privaten Geldmarktkonten und institutionellen Festgeld- und Geldmarktkonten. Die Relation Gold-MZM bewegt sich derzeit auf ihrem langjährigen Durchschnitt. Gleiches gilt für die so genannte Gold-S&P 500-Ratio. Diese Kennzahl lässt sich einfach ermitteln, indem der aktuelle Goldpreis in Dollar durch den aktuellen Stand des amerikanischen Aktienindex S&P 500 geteilt wird. Steigt die Kennzahl, entwickelt sich Gold besser als US-Standardaktien – und umgekehrt. Aktuell errechnet sich ein Wert von 1,3. Bliebe der S&P 500 auf dem aktuellen Stand, dann müsste der Goldpreis auf 7800 Dollar anziehen, um den Spitzwert von 1980 zu erreichen.

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