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Kommentare zu: "Wenn das Gold redet, schweigt die Welt!"

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8 Kommentare
  • 08.10.2012, 09:30 Uhrnoaweb

    Können die AUTOREN des Artikels bitte angeben, ob sie SELBER GOLD BESITZEN. Bei einem solchem Thema, wo es ja unterm Anderem auch um Glauben und Vertrauen (an Gold bzw. Papiergeld) geht, wäre es wichtig zu wissen, ob eine starke Ueberzeugung lediglich auf Grund RATIONALER ARGUMENTE zustande kommt, oder ob eventuell EIGENINTERESSEN dabei sind. Besten Dank für die Ehrlichkeit.

  • 08.10.2012, 16:14 UhrGebildeterStand

    Der Artikel ist der beste oder mindestens einer der besten Beiträge, die jemals in der wiwo zu lesen waren.

    Der Beitrag spannt einen großen geschichtlichen Bogen ohne jegliche Ideologie, nennt entscheidende Urheber mit ihren Motiven und untermauert die Aussagen mit fundiertem Hintergrundwissen. Die Sprachform hebt sich völlig ab von der sonst verwendeten pseudowissenschaftlichen Terminologie der Finanzwelt, die nur erfunden wurde, um den Menschen die Möglichkeit zu nehmen, geleistete Arbeit in richtigem Geld zu speichern.

    Es handelt sich bei dem Beitrag um einen äußerst empfehlenswerten Artikel für die "gebildeten Stände", wie man früher einmal sagte.

  • 08.10.2012, 18:57 UhrFruupp

    Ja, hervorragender Artikel. Faßt zusammen was man in zig Büchern der "Austrians" ebenfalls lernen kann. Scöne Zitatensammlung, fehlt nur aus Goethes Faust: "Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles."

    • 08.10.2012, 21:46 UhrMephisto

      Nun ja, Sie vertrauen nicht dem Gold, sondern den Ihnen vielleicht näherstehenden Händlern (=Spielern) in der City, die auf die Knöpfe im Hochfrequenzhandel drücken. Dieses hochgefährliche System ist allein schon aus rein technischer Sicht instabil. Es kann von keinem einzigen dieser Typen verstanden werden, wird auch von niemandem verstanden, auch nicht von denjenigen, die es programmiert haben, wird aber dennoch benutzt – nämlich genau so lange, bis es wegen der schlummernden Instabilität knallt. Es ist in Fachkreisen bekannt, daß es nicht besonders schwierig ist, ein instabiles System zu schaffen. Das kann jede Pflaume. Ein stabiles System zu schaffen, das ist die ganz große Schwierigkeit.

      Wer nichts von Instabilität weiß, versteht erst recht nichts von den stets erforderlichen hochkomplexen Stabilitätskriterien. Stabilitätskriterien für derartig komplexe Finanzsysteme gibt es aber noch gar nicht und es wird sie auf lange Sicht deshalb nicht geben, weil in solche Kriterien menschliche Unwägbarkeiten dominant hereinspielen würden. Es ist daher unverantwortlich, diese potentiell instabilen Systeme (hier: viel zu schneller Finanzhandel, also Hochfrequenzhandel) zu fahren, ohne eine funktionierende Theorie dazu zu haben. Quacksalberei hat man statt dessen, vollmundige Sprücheklopfer ohne Wissen und Gewissen, die sich beim Knall aus dem Staube machen und den Schaden sozialisieren, also den Menschen aufdrücken.

      Das System funktioniert nicht. Daß es nicht funktioniert, sieht bereits ein Laie an den divergierenden Zahlen.

      Und wenn Sie schon Goethe zitieren, so gibt er Ihnen ganz sicherlich nicht recht, denn in Faust II, 1. Akt versucht Mephisto dem empörten Kaiser das Papiergeld anzupreisen und sagt: „Ein solch Papier, an Gold und Perlen Statt, ist so bequem, man weiß doch, was man hat, Man braucht nicht erst zu markten noch zu tauschen, Kann sich nach Lust in Lieb und Wein berauschen usw. usw.

      Na ja, alles vielleicht etwas zu hoch für VWL et. al. .

  • 09.10.2012, 01:16 UhrDonnie

    Klasse Artikel!

    Schön zu sehen, dass es noch ein paar Menschen mit gesundem Menschenverstand und geschichtlichem Hintergrundwissen gibt.

    Danke!

  • 09.10.2012, 03:04 UhrCan-Ger

    Great article. Absolutely to the point.

  • 12.10.2012, 18:17 UhrPilgrim

    ... und das im Focfus, im Mainstream, im gehirngewaschenen, sollte noch Hoffnung bestehen? Tja, zumindest ein Lichtblick, aber die Meisten werden alles verlieren, weil völlig Stulle. Wirklich guter Artikel, danke dafür!

  • 12.10.2012, 18:23 UhrPilgrim

    Hab ich Focus geschrieben??? Tz tz tz Natürlich wiwo.... tschulligung

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