Unternehmensanleihen
Ausgerechnet Banken sind die eifrigsten Herausgeber von Unternehmensanleihen. Deren Papiere sollten sicherheitsbewusste Anleger meiden, sonst droht ihnen ein Totalverlust bei der Pleite. Experten trauen hingegen international tätigen Unternehmen mit soliden Finanzen zu, dass sie auch in Krisen immer die Zins- und Rückzahlung ihrer Anleihen stemmen können. Für viele sind Papiere der Konzerne der sichere Hafen schlechthin, sie haben diesen Rang den Staatsanleihen streitig gemacht. Viele sichere Unternehmensbonds bieten aber mit niedrigen Renditen keinen Inflationsausgleich mehr. Anleger sollten deshalb lange Laufzeiten meiden. Nur wer schnell in besser verzinste Angebote wechseln kann, entkommt einem Geldverzehr. Im Depot sind Unternehmensanleihen vor dem Zugriff einer Pleitebank geschützt.

Sie haben recht.
Aber legen Sie Ihre Kohlen ja nicht in einen Banktresor.
Im Falle eines Falles, haben Sie keinen Zugang mehr.
Genausowenig wie Sie schnell Ihr Geld ins Ausland transferieren können, oder Bargeld am Automaten ziehen können.
Die Bank macht dicht. (Siehe Northern Rock in GB!)
Das Prozedere steht den Griechen bevor, wenn die längst fällige Pleite eintritt.
An einem Wochenende werden alle Zugänge zu Konten und Schließfächern gesperrt, Reservegeld bereitgehalten oder alle griechischen Euro-Noten per Stempel auf Drachmen-Kurs entwertet.
Das gleiche kann auch uns blühen, wenn wir mit unserer 27%-Haftung für die 10 Billionen €uro-Schulden einstehen müssen.
Also Goldfinger, bleibe wachsam und grabe Deine Schätze im Garten ein!

Hallo liebe Heike,
wie kommen Sie darauf, daß bei der zu erwartenden Finanzkatastrophe der Einlagen-Sicherungsfonds der deutschen Banken mehr als 5-10% der Konto-Inhaber entschädigen könnte?
Bei dem geringen Eigenkapital und der niedrigen Mindestreserve?
Schon bei der Lehman-Pleite 2007 hatte der deutsche Fonds nicht genügend Mittel, um die normalen Bankkunden der Lehmann-Bank in Deutschland (nicht die Zertifikate-Inhaber) zu entschädigen.
Der Fonds wurde klammheimlich aufgestockt.
Bis heute weiß keiner, wieviel Geld im Fonds steckt.
Wenn, wie geplant, die deutschen Kontoinhaber mit ihrem Einlagenfonds auch noch für den europäischen Einlagensicherungsfonds mithaften müssen, kann man sich vorstellen, was der Club Med mit diesen Ressourcen anstellen wird.
Ganz sicher ist mein Vermögen nur, wenn ich Gold- und Silberbarren unterm Kopfkissen (oder im Garten eingegraben) habe, nur ein kleines Guthaben bei der Bank, aber ja nichts im Schließfach der Bank habe.

Die Zinsertraege/Dividenden stehen in keinem Verhaeltnis mehr zum Risiko welches man eingeht, ob auf dem Sparbuch, Anleihen, Aktien oder Fonds. Warum darauf hoffen und beten, dass eine Sparbucheinlage bis 100'000 EUR durch ein Versprechen geschuetzt ist? Die erbaermlichen Zinsen muessen dann auch noch versteuert werden. Dann lieber die Scheine in den Safe, oder gleich Kruegerand oder Kinebarren in den Safe... fuer ein Paar % im Jahr (wenn man Glueck hat) sein ganzes Kapital riskieren ist nun wirklich keine gute Idee.