Gründerfinanzierung: Deutsches Crowdinvesting wird internationaler

Gründerfinanzierung: Deutsches Crowdinvesting wird internationaler

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Crowdfundingplattformen wie Companisto werden immer beliebter

von Saskia Littmann

Die deutsche Crowdinvesting-Plattform Companisto ist künftig auch in englischer Sprache verfügbar, so soll die Reichweite der Seite gesteigert werden. Davon will auch das nächste Startup Fotovio profitieren.

Als erste deutsche Crowdinvesting-Plattform wagt sich Companisto an eine Expansion und konkurriert künftig mit weltweiten Schwarmfinanzieren um Investoren und Startups. Ab Montag startet die internationale Webseite www.companisto.com, auf der Startups aus ganz Europa finanziert werden sollen. "Wir wollen den europäischen Startup-Markt für Investoren öffnen", sagt Tamo Zwinge, Geschäftsführer und Mitgründer von Companisto.

Mit der mehrsprachigen Webseite will Companisto vor allem seine Reichweite steigern und für internationale Investoren erreichbar werden, die laut Zwinge ein großes Interesse an deutschen, insbesondere Berliner Startups zeigen. Die Berliner Finanzierungsplattform betont, sie sei damit die erste deutsche Crowdinvesting-Seite, die am europäischen Markt aktiv ist und sich so auch an internationale Startups und Investoren richtet.

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Crowdinvesting wird immer beliebter

Über Crowdinvesting-Portale können Startups Kapital bei zahlreichen Investoren über das Internet einsammeln. Die Crowd, also die Investoren-Masse, beteiligt sich mit relativ kleinen Beträgen an jungen Unternehmen. Sind diese erfolgreich, werden die Schwarmfinanzierer nach Ablauf der Beteiligung am Unternehmenserfolg beteiligt. Scheitert das Gründerteam, müssen die Investoren im schlimmsten Fall mit einem Totalverlust ihrer Investments rechnen.

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In Deutschland wird Crowdinvesting immer beliebter. Auch die Berliner Plattform Companisto gehört zu den größeren deutschen Crowdinvesting-Portalen. Über 4,5 Millionen Euro hat der Schwarm über die Plattform bereits in Startups investiert, mehr als 14.000 Schwarmfinanzierer sind registriert.

Von der Internationalisierung des Portals will auch das aktuelle Startup Fotovio profitieren. Das Münchner Gründerteam geht ab Montag über Companisto auf Investorensuche. Die Münchner bieten dynamische QR-Codes, mit deren Hilfe Videobotschaften verschickt werden können. Der Nutzer muss dafür zunächst einen Aufkleber mit dem Code erwerben. Den scannt er dann mit der Fotovio-App per Smartphone und kann das Video hochladen und an Freunde oder Familie verschicken. Per Crowdinvesting will Fotovio mindestens 25.000 Euro an frischem Kapital einsammeln, ab einem Betrag von fünf Euro können Anleger Anteile erwerben.

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