Hollywood-Star Pattinson: Pattinson zur Occupy-Bewegung

Hollywood-Star Pattinson: "Die Finanzwelt ergibt keinen Sinn"

Pattinson zur Occupy-Bewegung

Robert Pattinson Quelle: PRBild vergrößern
Schauspieler Robert Pattinson: "Eine Minderheit hat so viel Geld zur Verfügung, dass sie schon den Bezug dazu verloren hat" Quelle: PR

Wären Sie versucht, sich selbst der Occupy-Bewegung anzuschließen, wenn Sie schon keine hohe Meinung von Finanzgeschäften haben?

Absolut. Allerdings würden es die Leute als scheinheilig empfinden, wenn ich das täte. Wobei ich viele der Prinzipien dieser Bewegung unterschreiben könnte. Seit ich den Film drehte, bin ich dafür noch sensibler geworden.

Es ist so lächerlich, dass Menschen, die nichts weiter als ein normales Leben führen wollen, für ihre Arbeit nur eine minimale Bezahlung erhalten, während eine Minderheit so viel Geld zur Verfügung hat, dass sie schon den Bezug dazu verloren hat. Für die ist das reines Glücksspiel geworden. Und Recht und Gesetz haben da keine Bedeutung mehr.

Da frage ich mich schon: Warum wähle ich überhaupt noch? Der Präsident hat nichts zu sagen. Es ist ja auch typisch, dass meine Figur im Film überhaupt keine Ahnung mehr hat, wer der Präsident ist. Du wirst so erfolgreich, dass jeder Aspekt des Lebens nur eine Abstraktion ist. Selbst der Erfolg als solcher bedeutet dir nichts mehr.

Rezension Cosmopolis: Panoptikum des Verfalls

Gilt das auch für Sie?

Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass ich mit den "Twilight"-Filmen viel Glück hatte. Ich bin da regelrecht ins gemachte Nest hineingefallen. Man sagt, man muss sich sein Glück erst verdienen. Bei mir ist es umgekehrt. Ich werde in den nächsten zehn Jahren jeden einzelnen Tag daran arbeiten, um das zu rechtfertigen.

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Sie fahren also nicht in Stretch-Limousinen durchs Leben, in denen Sie nichts von der realen Welt mitbekommen – wie Ihre "Cosmopolis"-Figur?
Nicht in der Regel. Aber selbst wenn ich das getan habe, dann war das mehr als notwendig. Denn dann wurden ich und meine "Twilight"-Kollegen von Fans gejagt. Einmal bog der Fahrer versehentlich in ein Parkhaus ab – und eine ganze Menschenmenge kam hinter uns her. Es war wie in "Jurassic Park".

Ich lebe überhaupt nicht von der Realität abgeschirmt. Und die Leute in meinem Umfeld widersprechen mir ständig. Und zwar so sehr, dass mir das manchmal richtig auf die Nerven geht. (lacht).

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