Hypothekengeschäfte: JPMorgan droht Milliardenstrafe

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Hypothekengeschäfte: JPMorgan droht Milliardenstrafe

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JPMorgan Chase steht vor milliardenschweren Forderungen wegen Hypothekengeschäften.

JP Morgan Chase hat neuen Ärger: Eine juristischer Streit um faule Hypothekenanleihen könnte das US-Geldhaus sechs Milliarden Dollar kosten. Zugleich wurde in Spanien ein Ex-Manager der Bank festgenommen.

Im Zusammenhang mit umstrittenen Hypothekengeschäften droht der Großbank JPMorgan eine Milliardenstrafe. Die für den US-Wohnungsmarkt zuständige Behörde Federal Housing Finance Agency (FHFA) fordere von dem Kreditinstitut mindestens sechs Milliarden Dollar zur Beilegung eines Rechtsstreits, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Dienstag.

JPMorgan poche jedoch darauf, dass die Summe noch reduziert werde. Vor etwa zwei Jahren hatte die Behörde JPMorgan auf 33 Milliarden Dollar Schadenersatz verklagt. Die FHFA wollte sich nicht dazu äußern.

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Die FHFA hat neben JPMorgan noch weitere 16 Banken wegen umstrittener Hypothekengeschäfte vor Gericht gezerrt. Sie wirft den Instituten vor, beim Verkauf von mit Hypotheken unterlegten Wertpapieren falsche Angaben gemacht zu haben. Der Klageschrift zufolge wurden finanzielle Schäden auf Hypotheken-Anleihen über insgesamt fast 200 Milliarden Dollar geltend gemacht. Die Schweizer Bank UBS hat sich bereits mit der Behörde geeinigt und 885 Millionen Dollar gezahlt.

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Derweil hat die spanische Polizei am Dienstagabend einen früheren Manager der US-Großbank festgenommen, der an einem milliardenschweren Spekulationsverlust beteiligt gewesen sein soll. Wie das spanische Innenministerium mitteilte, liegt gegen den 49-jährigen Spanier ein internationaler Haftbefehl der US-Justiz vor. Der Banker steht in den USA im Verdacht, als früherer Mitarbeiter von JPMorgan Chase in London zusammen mit einem Kollegen Verluste von Finanzwetten in Höhe von sechs Milliarden Dollar (4,5 Milliarden Euro) verheimlicht zu haben. Die US-Justiz legt dem Spanier und einem aus Frankreich stammenden Kollegen Urkundenfälschung und Betrug an den Anteilseignern der Bank zur Last.

Der Spanier war nach Angaben des Ministeriums in Madrid von einer Sondereinheit der Polizei aufgespürt worden. Auf Anraten der Beamten stellte er sich in einer Polizeidienststelle freiwillig den Ermittlern. Nach seiner Vernehmung durch einen Haftrichter wurde er unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt. Wie aus Justizkreisen verlautete, erwartet der Nationale Gerichtshof in Madrid nun ein Auslieferungsgesuch der USA. Bei seiner Vernehmung habe der Spanier eine Auslieferung abgelehnt.

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