Investitionsbetrug: Madoff-Opfer sollen mehr Geld bekommen

Investitionsbetrug: Madoff-Opfer sollen mehr Geld bekommen

Die Opfer des Betrügers Bernhard Madoff könnten bald weiteres Geld bekommen. Der Treuhändler Irving Picard möchte die Verteilung von 322 Millionen Dollar beim Konkursgericht erwirken. Eine Anhörung dazu ist geplant.

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Auch Madoff-Opfer in Deutschland bekommen Geld zurück

Die von Betrügereien von Bernard Madoff geschädigten Investoren können mit weiteren Rückzahlungen rechnen. Der zuständige Treuhändler Irving Picard kündigte am Montag an, das New Yorker Konkursgericht um Erlaubnis für die Verteilung von 322 Millionen Dollar (rund 263 Millionen Euro) zu bitten. Dazu ist für Januar eine Anhörung geplant. Gibt das Gericht dem Antrag statt, soll das Geld auf 1000 Betrugsopfer Madoffs verteilt werden.

Die bisherige Gesamtsumme der Rückzahlungen an Investoren beliefe sich dann auf 7,2 Milliarden Dollar, teilte Picard weiter mit.

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Durch das Madoffsche Betrugssystem Ponzi verloren Tausende Investoren rund 20 Milliarden Dollar. Seine Firma soll Kunden über Jahre hinweg systematisch über deren Gewinne belogen haben. Madoff wurde im Dezember 2008 verhaftet und sitzt eine 150-jährige Haftstrafe ab.

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