Marktmanipulationen : Ermittlungen weiten sich auf Derivate aus

Marktmanipulationen : Ermittlungen weiten sich auf Derivate aus

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Aufsichtsbehörden nehmen den Devisenhandel unter die Lupe. Sowohl die BaFin als auch die britischen Behörden sind fündig geworden.

Die Ermittlungen im Devisenskandal weiten sich jetzt auch auf Derivate aus. Das haben Untersuchungen über Marktmanipulationen am Devisenmarkt ergeben. Eins haben Ermittler besonders im Blick.

Nachdem sich die Finanzaufseher in den vergangenen Wochen und Monaten den Devisenhandel der Banken vorgeknöpft haben, sind sie nun auch auf Devisenderivate aufmerksam geworden. Laut Auskunft britischer Banker habe es beim Handel mit den Derivaten Unregelmäßigkeiten gegeben. Konkret geht es um Devisenoptionen, die häufig von Banken an Kunden verkauft werden. Sobald ein Wechselkurs ein bestimmtes Niveau erreicht, zahlen sich die Kontakte für den Käufer aus. Finanzen.net berichtet, dass das fiktive Handelsvolumen in diesem Marktsegment nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich auf 337 Milliarden Dollar pro Tag komme. Es habe nun auch bei diesem Finanzvehikel Anzeichen dafür gegeben, dass Händler Informationen mit Kunden und Konkurrenten geteilt haben.

Seit April vergangenen Jahres nehmen die Aufsichtsbehörden auch den Devisenhandel unter die Lupe. Sowohl die BaFin als auch die britischen Behörden sind fündig geworden, was zu einer ganzen Reihe von Entlassungen geführt hat. Hierbei handelte es sich überwiegend um hochrangige Mitarbeiter der Deutschen Bank. Durch die Verstöße sind mittlerweile zahlreiche Aussichtsbehörden informiert. Der jüngste Vorstoß kam vom New Yorker Bankenregulierer, der von mehr als einem Dutzend global agierender Banken Informationen angefordert hat, berichtet finanzen.net.

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Ins Rollen gebracht hatte den Fall im Sommer die britische Finanzaufsicht, inzwischen haben sich neben der BaFin auch die Behörden in den USA eingeschaltet. Die Referenzkurse, die einmal am Tag festgestellt werden, dienen Unternehmen und großen Profi-Anlegern wie etwa Investmentfonds als Basis für ihre Währungsgeschäfte. Am Devisenmarkt werden weltweit pro Tag Währungen im Wert von mehr als fünf Billionen Dollar gehandelt. Das Segment ist der größte Markt im Finanzsystem und gilt als am wenigsten reguliert.

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