Möglichst stressfrei: Die passende Geldanlage für bequemliche Anleger

Möglichst stressfrei: Die passende Geldanlage für bequemliche Anleger

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Bequeme Anleger, die auf die richtigen Produkte setzten, können eine ganze Menge Geld ansparen.

von Saskia Littmann

Viele träumen davon, einige Ratgeber propagieren sie – die Geldanlage für Faule. Aber gibt es die überhaupt? Wie Anleger möglichst stressfrei davonkommen.

„Faulheit ist der Schlüssel zur Armut“ heißt ein deutsches Sprichwort. Gilt das auch für die Geldanlage? Landen Sparer, die sich ihrer freien Zeit nicht ständig mit Haussen, Baissen oder Index-Zertifikaten beschäftigen wollen, in der Armutsfalle?

Gerade in einem Zinstief ist zumindest die Gefahr groß, dass bequeme Sparer mit wenig Interesse an Geldanlagethemen von der Inflation überrollt werden. Wer der Einfachheit halber regelmäßig einen Teil seines Gehalts auf einem Tagesgeldkonto parkt, muss aufgrund magerer Zinsen und gleichzeitigen Preissteigerungen damit rechnen, dass das Ersparte real immer weniger wird.   

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Damit Faulheit beim Geld anlegen nicht der Schlüssel zur Armut ist, hat etwa die Stiftung Warentest den gleichnamigen Ratgeber „Geldanlage für Faule“ herausgegeben. Hilfreich ist das Werk vor allem für Anleger, die mit ihren Sparbemühungen ein konkretes Ziel verfolgen wollen. Denn für verschiedene Anlagevorhaben wie „Ich will fürs Alter vorsorgen“ oder „Ich will ein Eigenheim“ bietet der Ratgeber jeweils einen möglichen Lösungsweg.

Damit springt das Buch in eine wichtige Lücke. Zu Recht konstatiert Autorin Sina Groß, es fehle vielen hierzulande „an grundlegendem Finanzwissen“. Das stimmt, kaum jemand lernt in der Schule, wie er fürs Alter vorsorgen kann oder wo der Unterschied zwischen Aktien- und Mischfonds liegt. Dieses Loch will das Buch schließen und erfüllt damit eine wichtige Funktion.

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Banken unter der Lupe Quelle: dpa/Montage

Gerade für unerfahrene Anleger sind derartige Leitlinien eine willkommene Hilfe im Anlage-Chaos. Allerdings lässt allein ein Blick ins Inhaltsverzeichnis die Frage aufkommen, ob es eine Geldanlage für Faule überhaupt gibt. Schließlich müssten sich auch die Faultiere unter den Anlegern zunächst durch viele der insgesamt mehr als 150 Seiten des Buches kämpfen.

Nur Illusion?

Ist der Traum, kaum etwas für seine Geldanlage tun zu müssen, also nur eine Illusion? Nicht ganz. Wer sinnvoll fürs Alter vorsorgen und sicher anlegen will, sollte sich zumindest einmal ausführlich mit dem Thema beschäftigen und sich über die einzelnen Anlageformen informieren. Dabei können kompakte Ratgeber, wie der von der Stiftung Warentest, durchaus helfen. Fällt die Wahl dabei auf geeignete Produkte, kommen aber auch bequeme Anleger auf ihre Kosten. Sie können das Thema Geldanlage dann möglicherweise über Jahre ruhen lassen.  

Die einzige Alternative ist, sich Hilfe zu holen. „Wer gar keine Lust auf Geldanlage hat, kann das Thema komplett in fremde Hände geben und muss dann eben den Aussagen eines Beraters vertrauen“, sagt Niels Nauhauser, Finanz-Experte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. "Wer aber gleichzeitig Wert legt auf eine ergebnisoffene Beratung, darf sich dann nicht an Vermittler wenden, die nur für den Verkauf von Finanzprodukten gegen Provision bezahlt werden." Es fallen also hohe Kosten für einen unabhängigen Berater an. Und auch dort gibt es schwarze Schafe, eine Erfolgsgarantie sind die hohen Kosten also nicht.

Aber welche Produkte eignen sich für Bequemlichkeitsfanatiker? Zunächst weißt die Stiftung Warentest zu Recht darauf hin, dass Anleger sich entscheiden müssen, welches Stück der Torte sie haben wollen. Wer voll auf Sicherheit setzt und damit möglicherweise auch seiner Faulheit Tribut zollt, muss eben akzeptieren, dass die Rendite in dem Fall vermutlich kleiner ausfällt. Auch Einmalzahlungen mit langen Haltefristen, etwa bei Sparbriefen, machen es faulen Anlegern leicht: Ist das Geld einmal eingezahlt, lässt man es vor sich hinarbeiten. Dass dadurch Flexibilität verloren geht, ist der Preis dafür.

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